Stichwahl in Wimpassing: Edelmann gegen Pöschl

Buhlen um den Bürgermeistersessel in Wimpassing: Ernst Edelmann (SPÖ) und Marion Pöschl (ÖVP)
  • Buhlen um den Bürgermeistersessel in Wimpassing: Ernst Edelmann (SPÖ) und Marion Pöschl (ÖVP)
  • Foto: SPÖ/ÖVP Wimpassing
  • hochgeladen von Franz Tscheinig

WIMPASSING (ft). 31 Jahre lang saß Ex-Bürgermeister Josef Wolowiec (ÖVP) am Ruder, nun muss sich die Gemeinde bei der Stichwahl zwischen Marion Pöschl (ÖVP) und Ernst Edelmann (SPÖ) entscheiden. Ein Doppelinterview.

Bezirksblätter: Wie gestalten Sie die letzten Tage bis zur Stichwahl am Sonntag?
Edelmann: Ich nehme jede Gelegenheit wahr, um mich und meine Anliegen vorzustellen. Ich mache das mit viel Freude. Die Leute, denen ich begegne, spüren das auch, da bin ich ganz sicher.
Pöschl: Ich suche natürlich das persönliche Gespräch, wir stehen am Freitag vor unserem Lebensmittelgeschäft für Gespräche zur Verfügung und ich werde, wie auch vor meiner Kandidatur, im Ort und bei Veranstaltungen präsent sein.

Bezirksblätter: Herr Ackerbauer von der FPÖ hat bei der Wahl am 1. Oktober fast 18 Prozent der Stimmen erhalten. Denken Sie, Sie können die FPÖ-Wähler nun für sich gewinnen?
Edelmann: Die Wähler der FPÖ wissen selbst am besten, was gut für sie ist. Sie werden die richtige Wahl treffen. Ich trete an, um Bürgermeister für alle WimpassingerInnen zu werden.
Pöschl: Ich konzentriere mich auf ganz Wimpassing und darauf, dass alle WimpassingerInnen noch einmal von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen.

Bezirksblätter: Welches Thema oder Projekt ist Ihnen besonders wichtig?
Edelmann: In erster Linie ist einmal der Kindergarten und ein etwaiger Zubau für uns vorrangig, diesbezüglich haben wir schon Lösungen. In zweiter Linie müssen Vereinsleben, Gastronomie, Familienfreundlichkeit und Freizeitangebote gefördert werden. Ein Spielplatz für unsere Kleinsten muss auch umgesetzt werden. Dabei dürfen wir aber die Gemeindefinanzen nicht außer Acht lassen.
Pöschl: Wirtschaftlich gesehen, hatten wir mit dem Bau der neuen Volksschule das teuerste Projekt, dieses enthält noch die Übersiedlung in ein barrierefreies modernes Gemeindezentrum (altes Volksschulhaus). Wichtig ist auch ein sicheres Verkehrssystem vor den besagten Gebäuden. Sämtliche Abläufe im Gemeindewesen zu optimieren, ist für mich eine Selbstverständlichkeit. Persönlich ist mir auch wichtig, dass wir ein wertschätzendes Miteinander pflegen und das Vereinsleben fördern.

Bezirksblätter: Warum sollen die Wimpassinger gerade Sie zum Bürgermeister ernennen? Was unterscheidet Sie?
Edelmann: Weil ich’s kann und wirklich will, weil ich mich nicht verstelle und jeder Wähler weiß was er kriegt. Ich will keinen Wahlkampf gegeneinander führen, wir bewerben uns beide für die gleiche ehrenvolle Aufgabe. Möge der/die Bessere gewinnen.
Unterscheidbar sind wir in erster Linie am ehesten durch die Herangehensweise. Ich will eine neue Kraft für Wimpassing sein. Nach der Wahl, wie immer sie ausgehen wird, freue ich mich jedenfalls auf eine konstruktive Zusammenarbeit im Dienste unserer Gemeinde. Dafür werde ich in jedem Fall allen Fraktionen die Hand reichen.
Pöschl: Oberste Priorität ist für mich, eine stabile Finanzlage, mit Hausverstand an die Projekte herangehen und mehr Bürgernähe pflegen. Ich möchte Ansprechperson für alle WimpassingerInnen sein, dabei haben Ehrlichkeit und Transparenz für mich die größte Bedeutung. Was mich ganz besonders von meinem Mitbewerber unterscheidet, ist, dass ich seit 30 Jahren im Ort lebe, die Menschen, die Geschichten und das Dorfleben kenne.

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