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Tennis-Marathon für Michi Frank

Der Eisenstädter Michi Frank musste in Kroatien wegen vieler Regenunterbrechungen einen Tennis-Marathon überstehen.
  • Der Eisenstädter Michi Frank musste in Kroatien wegen vieler Regenunterbrechungen einen Tennis-Marathon überstehen.
  • Foto: BTV
  • hochgeladen von Angelika Illedits

EISENSTADT/SPLIT. Der Eisenstädter Michael Frank hatte beim Tennis-Turnier in Split (Kroatien) einen harten Weg ins Semifinale zu bestreiten. Aufgrund vieler Regenunterbrechungen musste er im Stil eines Tennis-Marathons seine Achtel- und Viertelfinalspiele an einem Tag absolvieren.

Schlechtes Wetter

Das Wetter in Kroatien spielte schon ab der ersten Runde nicht mit - die Partie von Michi Frank gegen den Schweden Markus Boljn musst zuerst mehrmals unterbrochen und dann sogar auf den nächsten Tag verschoben werden. Das BTV-Talent ließ sich davon nicht beirren und setzte sich knapp gegen den Schweden durch. Auch die Begegnung mit dem Kroaten Marino Jakic sollte sich über drei äußerst spannende Sätze ziehen, ehe Frank nach dreieinhalb Stunden als Sieger vom Platz ging.

Sieben Stunden Spielzeit bei 35 Grad

Zum Jubeln blieb aber nicht viel Zeit, denn aufgrund der vielen Verschiebungen der Vortage ging es schon wenig später wieder auf den Court und es wurde wieder zäh: Der Deutsche Fabian Cusic und Michi Frank kämpften um jeden Punkt und nach abermals dreieinhalb Stunden Spielzeit war Frank an seine körperlichen Grenzen gelangt. Er verzichtete auf ein Antreten im Doppel mit Gregor Hausberger. "Nach sieben Stunden am Platz bei 35 Grad war ich einfach nicht mehr im Stande auch noch das Doppel zu bestreiten", erklärt Michi Frank seine Entscheidung.

Zufrieden mit dem Ergebnis

Vielmehr versuchte der Eisenstädter sich gut für das am nächsten Tag anstehende Semifinale im Einzel zu erholen. Frank kämpfte dort um jeden Punkt und zwang den Schweden Adam Heinonen im ersten Satz in die Verlängerung. Nachdem sich der spätere Turniersieger am dann doch durchsetzte, schwanden die Kräfte bei Michi Frank sichtlich und auch der zweite Satz ging an den Schweden. Dennoch waren sowohl Michi Frank als auch sein Coach Helmut Fellner mit dem Ergebnis zufrieden. "Das Turnier stand ganz im Zeichen von Michis Kampfgeist", so der Coach.

Nach einem Erholungswochenende zuhause, ging es für Michi Frank bereits weiter zum nächsten Turnierauftritt im slowakischen Zilina.



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