78 Prozent der Burgenländer mit ihrem Job zufrieden

Im Burgenland haben überdurchschnittlich viele Erwerbstätige Spaß bei ihrer Arbeit.
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  • Im Burgenland haben überdurchschnittlich viele Erwerbstätige Spaß bei ihrer Arbeit.
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  • hochgeladen von Christian Uchann

„So arbeitet Österreich“ ist der Titel der Studie einer österreichweiten Arbeitszufriedenheitsstudie im Auftrag von ImmobilienScout24. Die Integral Markt- und Meinungsforschung hat dafür mehr als 1.000 erwerbstätige Personen befragt.
Demnach sind 78 Prozent der Burgenländer mit ihrer aktuellen beruflichen Situation zufrieden. Nur in Niederösterreich (84 Prozent) und Vorarlberg (83 Prozent) ist dieser Wert noch höher. Der Österreich-Durchschnitt beträgt 75 Prozent.

84 Prozent würden wieder den derzeitigen Beruf ergreifen

Immerhin sieben von zehn erwerbstätigen Österreichern – und ganze 84 Prozent der Burgenländer würden, wenn sie vor der Wahl stünden, ihren derzeitigen Beruf wieder ergreifen. Insbesondere Selbständige (54 Prozent) sind von ihrer Berufswahl überzeugt. Facharbeiter, Meister (29 Prozent) und Arbeiter (18 Prozent) hingegen sind auch weniger enthusiastisch, was die Berufswahl angeht.

Ideale Arbeitszeit: 37 Stunden

Gefragt wurde unter anderem auch nach der idealen Arbeitszeit. Österreichweit würde man gerne im Schnitt 34 Stunden arbeiten – und das quer durch alle sozialen Gruppen. Im Burgenland wäre man mit 37 Stunden zufrieden – im Bundesländervergleich der höchste Wert. Bei dieser Frage zeigte sich doch ein großer Unterschied zwischen Wunsch und Realität, beträgt doch die Wochenarbeitszeit im Burgenland laut Angaben der Befragten durchschnittlich bei 42 Stunden.

Wichtig: Spaß und gute Bezahlung

Die „Glücksfaktoren“ für eine ideale Arbeit wären im Burgenland Spaß (82 Prozent), gefolgt von guter Bezahlung (71 Prozent) und gutes Betriebsklima (64 Prozent).
Jeder zweite Österreicher und 57 Prozent der Burgenländer verbinden den idealen Job mit Work-Life-Balance. Vier von zehn assoziieren ihn mit flexiblen Arbeitszeiten – im Burgenland ist es jeder Zweite.

Eigenes Büro wird bevorzugt

Ein weiteres Ergebnis: Wer ein eigenes Büro sein eigen nennt, ist wesentlich zufriedener mit dem Job als Menschen, die in einem Mehrpersonenbüro oder Großraumbüro sitzen. Etwas mehr als jeder Zweite arbeitet derzeit in einem Büro, im Schnitt mit sieben Kollegen im Zimmer – im Burgenland durchschnittlich nur mit sechs.

WK-Präsident erfreut

Erfreut zeigt sich Wirtschaftskammerpräsident Peter Nemeth: „Das ist ein schönes Ergebnis, das vor allem für die burgenländischen Unternehmerinnen und Unternehmer spricht. Auch wenn es immer wieder vorkommt, dass manche meinen, mit Querschüssen und unqualifizierten Angriffen politisch punkten zu können.“

Im Burgenland haben überdurchschnittlich viele Erwerbstätige Spaß bei ihrer Arbeit.
WK-Präsident Peter Nemeth zeigt sich über die Ergebnisse der Studie erfreut.

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