Energie Burgenland: 420 Millionen Euro für die Windkraft

Setzen weiter auf Windkraft: Energie Burgenland-Vorstände Michael Gerbavsits und Alois Ecker
  • Setzen weiter auf Windkraft: Energie Burgenland-Vorstände Michael Gerbavsits und Alois Ecker
  • Foto: Energie Burgenland
  • hochgeladen von Christian Uchann

EISENSTADT. Vor zwanzig Jahren wurde im Burgenland die Energiewende eingeläutet. Damals erfolgte der Startschuss für den Ausbau der Windkraft mit einer rasanten Entwicklung in den darauf folgenden Jahren.
„Im Jahr 2000 lag der Eigenproduktionsgrad bei Strom bei lediglich drei Prozent, im Jahr 2013 erreichten wir die rechnerische Stromautarkie. Aktuell liefern 225 Windkraftanlagen rund 522 Megawatt Leistung. Das entspricht einem Energiebedarf von 240.000 Haushalten“, so Energie Burgenland-Vorstandsvorsitzender Michael Gerbavsits.

„Repowering“

Diese Vorreiterrolle als Ökostromproduzent soll weiter ausgebaut werden. „In den nächsten fünf Jahren werden wir 420 Millionen Euro in die Hand nehmen und unsere Windstromproduktion auf rund 620 Megawatt installierte Leistung steigern“, kündigt Gerbavists an. Dabei setzt das Unternehmen vor allem auf sogenanntes „Repowering“. So werden ältere Bestandsanlage durch leistungsstärkere Anlagen ersetzt.

Windkraft-Bürgerbeteiligung

Für zwei Windenergieanlagen in Parndorf schreibt die Energie Burgenland wieder ein Bürgerbeteiligungsmodell aus. Privatpersonen können Anteile kaufen, das eingesetzte Kapital wird 13 Jahre lang verzinst an die Anteilseigner ausbezahlt. Die Beteiligungsbeiträge reichen von 1.000 bis 5.000 Euro.

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