Regionale Gastronomie für Enkel & Gesellschaft

Schafskäse im Zucchinimantel, ein wahres Schmankerl
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  • Schafskäse im Zucchinimantel, ein wahres Schmankerl
  • Foto: mariejorunn
  • hochgeladen von Helmut Pfeiffer

ST. GEORGEN. Im Zuge der Reportageserie der Bezirksblätter, der "Regionalen Speisekarte", wurde es unabdinglich, einen Besuch im Pachingerstodl zu machen. In puncto Regionalität und biologischer (Land-)Wirtschaft werden dort neue Maßstäbe gesetzt.

Innovation im Hintergrund
Nun ist es so, dass der Pachingerstodl zwar einer der wenigen Betriebe, allerdings Gott sei dank nicht der einzige ist, der eine Speisekarte führt, die ausschließlich mit regionalen Produkten erstellt wird. Doch die wahre Innovation findet hinter den Kulissen des Heurigen statt. Fundamentale Prinzipien in der für gewöhnlich durch kapitalistische Wirtschaftsweise gelenkten Betriebsleitung wurden geschwärzt und neu beschrieben.

Die Produzenten
Produzenten werden nach hohen ökologischen Standards, nach dem Lieferweg, nach deren Philosophie und somit kurzum nach deren Produktionsweise ausgesucht. So kommen Bioeier aus Baumgarten, Kraut aus Hornstein oder Zwiebel, Erdäpfel und Knoblauch aus Pöttsching zum Einsatz.

Der Widerklang
Die neuen Prinzipien stoßen auf willkommenen Widerklang unter den Menschen, das Projekt Jung serviert dient seit den letzten Jahren immer wieder als Tastarm in die Geschmäcker der Gäste. Was innerhalb dieser drei Tage gut bei den Gästen ankommt, kommt auch im Heurigen auf die Speisekarte. Die saisonale und regionale Speisekarte führt auch gleich zu der interessanten Frage, wie der Pachingerstodl in der Wintersaison agiert.

Einkochen und Schließen
Vieles wird eingekocht oder eingelegt, man experimentiert auch mit Fermentierungskonzepten, und wenn gar nichts mehr hilft, helfen die Heurigenöffnungszeiten im Winter. Da hat man nämlich auch hie und da geschlossen.

Die Nachhaltigkeit
Doch ein viel schönerer Abschluss dieses Beitrags sind nicht die Schließungszeiten, sondern der Grund, warum man auf regionalen und ökologischen Anbau und Produktion achtet. Für Kathrin, Ulli und Shanti ist es eine Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, für den Erhalt einer enkelfreundlichen Zukunft.

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