06.09.2016, 12:03 Uhr

Marktcheck Bauernladen Eisenstadt

Schon oft ist Familie Wagner an dem kleinen Laden in Eisenstadt vorbeigefahren, doch vor dem Projekt "Wir essen burgenländisch" waren sie nie darin einkaufen. Als sie damit begonnen haben, führte der erste Weg genau dort hin:

Klein, aber oho

Der kleine urige Laden hat seinen Platz in der Lobäckerstraße und ist regelrecht unscheinbar für das, was sich im Inneren befindet.
Begrüßt wird man von den netten Verkäuferinen, die viele Fragen beantworten können, was gerade in der Anfangszeit mehr als notwendig gewesen ist.

Alles an einem Ort

Mittlerweile ist der Einkauf zur Routine geworden und ich frage nicht mehr nach, woher welches Produkt kommt.
Zu finden gibt es im Bauernladen alles, was man in der Küche benötigt, beinahe – leider gibt es keine Milch. Dafür wunderbar schmeckenden Schafskäse, Joghurt und Hauswürste vom Hautzinger. Gemüse und Obst nach Saison gibt es von der Landwirtschaftsschule Eisenstadt. Obst gibt es auch vom Pankl, so wie auch Säfte. Leider ist die Erdbeersaison schon lange vorbei, denn so gute Erdbeeren wie die aus Pöttsching habe ich noch nie gegessen.
Es gibt aber ebenso Mehl, Öl, Essig, Müsli, Brot, Wurstware und das Fleisch der Zickentaler Moorochsen.
Aus dem Faschierten haben wir selbst gemachten Burger gezaubert. Bestimmt aufwendiger, als wenn man zu einem Fast-Food-Restaurant geht, allerdings war unserer bei Weitem schmackhafter.
Das Fleisch gibt es auf Bestellung, so wie auch das Leberkäsbrät, das man unbedingt mal probieren muss.

Mittwoch ist Einkaufstag

Jeden Mittwoch freue ich mich schon in den kleinen Laden zu gehen, wo ich dann freundlich mit einem »Guten Morgen, Frau Wagner« von Annemarie begrüßt werde.
Der Einkauf geht viel rascher, was ein absoluter positiver Nebeneffekt von »wir essen burgenländisch« ist.
Es ist ein Einkauf mit Genuss.

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