08.10.2014, 17:03 Uhr

Die "MISPEL" (Mespilus germanica)

Die Mispel ist heute fast schon in Vergessenheit geraten.
Im Mittelalter war sie ein Obstgehölz, dass in den meisten Bauerngärten zu finden war. Im Orient kultivierte man die Mispel schon vor 3 000 Jahren. Etwa 1 000 Jahre später wurde sie von den Römern nach West- und Mitteleuropa gebracht.
Die Mispel gehört zur Familie der Rosengewächse. Sie wächst baum-und strauchartig, wird bis zu 6m hoch und entwickelt im Alter eine weit ausladende Krone.
Gegen Ende Oktober, Anfang November werden die Früchte reif. Sie haben eine aufklaffende Fruchtspitze, an der man noch die fünf schmalen Kelchblätter erkennen kann.
Das Fruchtfleisch wird erst durch Frosteinwirkung weich und angenehm säuerlich. Vorher sind sie steinhart und schmecken sehr herb.
Die Früchte können zu Marmelade, Mus, Obstwein oder wegen ihres hohen Pektin- Gehalt zu köstlichen Gelee verarbeitet werden.
In der Volksmedizin kamen die voll reifen Früchte wegen ihrer entzündungshemmenden Wirkung, bei Nieren- und Harnwegsentzündungen, zum Einsatz.
Quelle (Schöner Garten)
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Ferdinand Reindl aus Braunau | 08.10.2014 | 18:07   Melden
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Elisabeth Staudinger aus Vöcklabruck | 08.10.2014 | 19:04   Melden
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Heinrich Moser aus Ottakring | 08.10.2014 | 20:49   Melden
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