24.11.2016, 17:24 Uhr

Drei neue Projekte für die Sportinfrastruktur in Eisenstadt

Eisenstadt: Landeshauptstadt |

Die burgenländische Landeshauptstadt punktet mit hervorragender Sportinfrastruktur. In den vergangenen Jahren wurde das Hallenbad (inklusive Sauna) einer großangelegten technischen Sanierung unterzogen. Neben der finanziellen Unterstützung der lokalen Sportvereine unterstützt die Stadtgemeinde immer wieder kleinere und größere Projekte – zuletzt der Ausbau der Fußballanlage in St. Georgen sowie die Schaffung der Discgolf-Anlage rund um die Aussichtswarte.


In den vergangenen Wochen und Monaten wurden drei größere Projekte unabhängig voneinander geplant. Obwohl sich die Projekte derzeit in unterschiedlichen Planungsphasen befinden, haben sie doch eins gemeinsam: Sie machen das bereits bestehende umfangreiche Sportangebot in der Landeshauptstadt noch attraktiver.

Überdachung Eislauffläche im Allsportzentrum

Die Kunsteisbahn ist seit 1977 in Betrieb und eine der wenigen Wintersportanlagen im Burgenland. Die beiden Eisflächen werden jährlich von rund 30.000 Besuchern frequentiert sind sowohl für Schüler als auch für Sportler ein unverzichtbares Freizeit- und Sportangebot. Die Anlage wird von vier Eisenstädter Eissportvereinen bzw. Vereinen aus Rust und anderen Gemeinden genutzt. Durch milde Winter und oftmalig nachteilige Wetterlagen (Fön, Sonneneinstrahlung, Schnee und Regen) wird die Nutzungszeit immer kürzer.

„Eine Überdachung der großen Eisfläche wird hier die notwendige Abhilfe schaffen sowie Nutzung und Betrieb der Anlage sichern. Besonders erfreulich ist, dass hier seitens des Landes die überregionale Bedeutung des Eisenstädter Allsportzentrums erkannt wurde. Bereits im September hat Landeshauptmann Niessl als zuständiger Sportreferent eine Unterstützung aus den Mitteln der Sportstättenförderung bzw. der Bedarfszuweisungen in Aussicht gestellt“, erklärt Bürgermeister Mag. Thomas Steiner.

Die Gesamtbausumme der Überdachung beträgt rund 800.000 Euro, wovon über 500.000 Euro durch die Landeshauptstadt finanziert werden und das verbleibende Drittel durch Förderungen seitens des Landes gedeckt ist. Das Ansuchen um Sportstättenförderung wurde bereits Ende Oktober an die zuständige Abteilung der Burgenländischen Landesregierung geschickt. Die Fertigstellung ist für spätestens September 2017 geplant.

Die geplante Überdachung besteht aus massiven Stützelementen, die auf Punktfundamenten gelagert werden und einem Satteldach, dass vereinzelte Belichtungselemente enthält. Auch die beiden Tribünen der Eislaufpiste sind bei der Überdachung mit eingeplant.

ASKÖ errichtet Tennishalle

Der ASKÖ Eisenstadt ist vor einiger Zeit mit dem Ansinnen eine Tennishalle zu errichten an Bürgermeister Thomas Steiner herangetreten. Geplant sind die Errichtung einer Tennishalle mit drei Indoor-Tennisplätzen, einer Außenanlage mit fünf Freiluft-Tennisplätzen und ein neues Klubhaus auf dem bestehenden ASKÖ-Tennisplatz in der Industriestraße.

„Tennishalle und Klubhaus werden auf dem Grundstück des ASKÖ Eisenstadt errichtet, die Außenanlage wird auf einem Gemeindegrundstück errichtet. Die notwendigen Widmungen sollen in der kommenden Gemeinderatssitzung beschlossen werden und auch das behördliche Verfahren ist bereits im Laufen“, erläutert Bürgermeister Thomas Steiner.

Die Gesamtinvestitionssumme des ASKÖ Eisenstadt beträgt hier eine Million Euro, wovon etwa Dreiviertel der Summe aus Eigenmittel des Vereins bezahlt werden. Von der Stadt werden 66.000 Euro beigesteuert und seitens des Landes 133.000 Euro.

Errichtung einer Leichtathletikanlage

Nach dem die geplante Leichtathletikanlage in St. Georgen im Jahr 2012 durch den Raumplanungsbeirat des Landes verhindert wurde, der Bedarf einer solchen Anlage jedoch nach wie vor vorhanden ist, wird nun die Errichtung einer Leichtathletikanlage beim Bundesschulzentrum angedacht. Das grundlegende Konzept deckt sich mit den Plänen für die Anlage in St. Georgen und würde dem Laufteam Eisenstadt nicht nur wettkampffähige Trainingsbedingungen bieten, sondern auch die Austragung von Wettkämpfen ermöglichen.

Das gesamte Areal der sogenannten Oberen Langäcker wurde bereits im Stadtentwicklungsplan (kurz: STEP) „Eisenstadt 2030“ als städtebauliche Untersuchungszone definiert. Nahe dem Bundesschulzentrum wäre genug Fläche vorhanden, um eine Leichtathletikanlage zu errichten. Die Stadtgemeinde selbst verfügt hier über rund 17.000 Quadratmeter, allerdings würden für die Errichtung einer Leichtathletikanlage auch Privatgrundstücke benötigt werden.

„Die Bereitstellung des Grundstückes bedeutet einen Beitrag von über einer Million Euro seitens der Stadt. Wenn Land und Bund ebenfalls in diesem Ausmaß beisteuern und es gelingt die notwendigen Privatgrundstücke zu erwerben, dann steht einer Umsetzung des Projekts nichts mehr im Wege. Seitens des Landes gibt es bereits erste positive Signale“, so Bürgermeister Thomas Steiner.

Die drei Projekte sind von überregionaler Bedeutung und könnten ohne die Initiative der Stadtgemeinde nicht umgesetzt werden. Bürgermeister Thomas Steiner freut sich, „dass auch das Land Burgenland die Bedeutung Eisenstadts als ‚Sportstadt Nummer 1‘ erkannt hat und die Stadt nun in ihrem Ansinnen unterstützt das Sportangebot noch attraktiver zu gestalten.“

Sportstadt Eisenstadt

Die burgenländische Landeshauptstadt verfügt über eine ausgewogene und vorbildhafte Sportinfrastruktur: Neben Hallenbad, Freibad, Allsporthalle und den beiden Eislaufflächen sprechen 9 Fußballplätze, 23 Tennisplätze, 3 Beachvolleyballanlagen, 18 Turnsäle, 8 Funcourts, 2 Discgolfanlagen, und je ein Skatepark, Bikepark, Bogenschießplatz, und eine Sportschießstätte eine eindeutige Sprache. Seitens der Stadt wurden in den letzten vier Jahren über vier Millionen in die Sportinfrastruktur.
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