04.01.2018, 12:00 Uhr

Dreikönigsaktion in Eisenstadt

Eisenstadt: Rathaus |

Derzeit sind die Sternsinger Caspar, Melchior und Balthasar wieder im Auftrag der guten Sache in Eisenstadt unterwegs. Eine Abordnung der Dompfarre begrüßte Bürgermeister Thomas Steiner am heutigen Donnerstag im Rathaus der Landeshauptstadt.

Das Sternsingen ist ein lebendiges Brauchtum zur Weihnachtszeit und Verkündigung der Friedensbotschaft. Die Spenden der österreichischen Bevölkerung sind aber auch Grundstein für ein besseres Leben in den Armutsregionen der Welt. Das Hilfswerk der Katholischen Jungschar sorgt für wirksamen Spendeneinsatz in Afrika, Asien und Lateinamerika. Jährlich werden rund 500 engagierte Projekte in 20 Ländern unterstützt.

Insgesamt sind in den vier Eisenstädter Pfarren rund 100 Sternsinger inklusive Begleitpersonen unterwegs. Bürgermeister Thomas Steiner unterstützt die Spendenaktion nur zu gerne: „Armut und Ausbeutung zerstört das Leben vieler Menschen und uns geht es hier in Österreich sehr gut. Wir sind immerhin eines der reichsten Länder der Welt. Daher ist es nur gut und richtig anderen zu helfen und eine Chance auf ein menschenwürdiges Leben zu geben.“

Eines der zahlreichen Projekte die von der Diözese Eisenstadt unterstützt werden hat sich zum Ziel gesetzt, Berufsausbildungen für junge Menschen in Nicaragua zu schaffen. Jugendliche erlernen bei Partnerorganisationen einen Beruf – beispielsweise Mechaniker, Schlosser oder Schneider – und können diesen später bei Kooperationsunternehmen ausüben, um so eine bessere Zukunft zu sichern.

Sternsingen hat Tradition

Im Winter 1954/55 waren bei uns die ersten Sternsinger unterwegs. Mit großartiger Unterstützung der Bevölkerung wurde daraus die größte österreichische Solidaritätsaktion für notleidende Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika. 
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