01.12.2016, 00:00 Uhr

Eisenstadt: Ab 12. Dezember zieht der Stadtbus seine Schleifen

Bgm. Thomas Steiner (ÖVP) und GR Yasmin Dragschitz (Grüne) präsentierten das Stadtbus-Konzept (Foto: Stadtgemeinde)

In Kürze nehmen Vitus, Georg und Martin in Eisenstadt den Betrieb auf

EISENSTADT. Die drei Linien werden im 30 Minuten Intervall das Stadtgebiet von 6.29 bis 19.30 befahren. Am 11. Dezember werden die Busse vor dem Martinsdom gesegnet, am Tag darauf folgt vom Bahnhof aus die erste Ausfahrt.

Achtmal Umsteigen

In den geplanten 30-minütigen Intervallen wird es bei insgesamt 59 Stationen acht Umstiegsmöglichkeiten auf andere Linien geben. Am Bahnhof und am Domplatz werden alle drei LInien aufeinandertreffen.

Fahrplan-App

2017 ist auch eine App geplant. „So kann Standort der einzelnen Busse jederzeit angezeigt werden“, freut sich Grüne-KO Yasmin Dragschitz.
Um den innerstädtischen Verkehr einzdämmen, sind die Parkpickerl in der Stadt mit einer Allonge versehen, die als Tagesticket für den Stadtbus gilt.

Projektbeginn


Entstanden ist das Projekt bei der Erstellung des Stadtentwicklungsplans „Eisenstadt 2030“. „Es wurde klar, dass die Zeit reif ist für ein öffentliches Nahverkehrssystem“, so Bgm. Thomas Steiner über den Projektstart im Oktober 2015.

Evaluierungsmaßnahmen

Im ersten Jahr wird untersucht, wie der Stadtbus von der Bevölkerung angenommen wird. „So können wir erkennen, ob Adaptierungen notwendig sind, um das Angebot zu attraktivieren“, so Dragschitz, deren Ziel es ist, den Bus als tatsächliche Alternative zum Auto im Bewusstsein der Bevölkerung zu verankern.

Kritik der SPÖ

Die SPÖ spricht sich ebenfalls für ein öffentliches Verkehrskonzept aus, begrüßt daher den Stadtbus, spricht aber von misslungener Neugestaltung des Domplatzes und ständigen Einzelmaßnahmen. „Es reicht nicht, einfach Haltestellen auf den Asphalt zu malen! Durch kurzsichtige Planung wird der Fleckerlteppich immer chaotischer und führt mitunter zu Stau, Chaos und gefährliche Situationen", so Vbgm. Günter Kovacs.

Die Preise

Bis Jahresende kann der Stadtbus gratis getestet werden. Ab 2. Jänner können Einzelfahrscheine (1 Euro) oder Tagestickets (2 Euro) direkt im Bus erworben werden. Kinder bis elf Jahre fahren gratis, Jahrestickets kosten zwischen 39 und 95 Euro. Jahreskarten sind seit 1. Dezember im Rathaus erhältlich – diese sind nicht für ein Kalenderjahr, sondern stets für zwölf Monate ab Ausstellungsdatum gültig.
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