30.05.2017, 14:50 Uhr

Eisenstädterin hilft Kindern in Mittelamerika

Die Eisenstädterin Alice Tuma mit einem Mädchen aus dem NPH-Kinderdorf in Honduras. (Foto: NPH)
EISENSTADT/HONDURAS/GUATEMALA. Die in Eisenstadt geborene Alice Tuma arbeitet seit Anfang 2016 beim Kinderhilfswerk NPH (Nuestros Pequeños Hermanos) in Wien. Auf einer zweiwöchigen Projektreise nach Mittelamerika bekam die 37-Jährige einen Einblick wie heimische Spenden Kindern in Honduras und Guatemala helfen.

Hoffnung für Kinder

Bei NPH Österreich ist Alice Tuma für die Neuspendergewinnung und Spenderinformation verantwortlich. Eine Tätigkeit, die Tuma mehr als sinnvoll erscheint: "Durch unsere Arbeit geben wir Kindern ein Zuhause, schenken ihnen Hoffnung und helfen ihnen dabei, ihr Potenzial zu entfalten. Das gibt mir das Gefühl, nachhaltig etwas bewirken zu können und motiviert mich täglich aufs Neue."

Viel Zeit mit Kindern

Auf ihrer Projektreise nach Honduras und Guatemala verbrachte die Eisenstädterin viel Zeit mit den Kindern und Jugendlichen von NPH und übernachtete direkt in den Kinderdörfern. „Was mich am meisten beeindruckt hat, ist die Vielfältigkeit in unseren Kinderdörfern und unseren anderen Projekten. Hier leben Kinder aller Altersstufen, einheimische Angestellte, Fachkräfte und Freiwillige aus aller Welt zusammen.“
Sie sei sich sicher, dass die Realität vieler Kinder ohne NPH trist wäre: „Kinder, die zu uns kommen, haben oft niemanden, dem sie vertrauen können oder der für sie da ist. Sie leben auf der Straße oder stammen aus extrem schwierigen, von Gewalt und Armut geprägten Verhältnissen. Bei uns erfahren viele von ihnen das erste Mal Liebe und Geborgenheit. Hier geben wir ihnen ein Versprechen: Wir sind immer für sie da.“

Hilfe kommt unmittelbar an

Die Hilfe aus Österreich komme unmittelbar in den südamerikanischen Ländern an: „Neben den Kinderdörfern betreuen wir auch Kinder und Jugendliche bei ihren Ursprungsfamilien, leiten Projekte für Kinder mit Behinderungen oder für alleinerziehende Mütter. Ohne Spendengelder aus Österreich wäre uns so eine umfassende und liebevolle Betreuung nicht möglich. Besonders freut mich, dass wir auch in Eisenstadt und generell im Burgenland treue Spender haben. Insgesamt war für mich das Schönste, zu sehen und zu spüren, wie NPH für jedes Kind die bestmögliche Lösung sucht und findet.“
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