11.09.2014, 14:37 Uhr

Erfolgreicher Auftakt für barrierefreies Eisenstadt

Eisenstadt: Rathaus |

Am Mittwoch, dem 10. September, fand im Gemeinderatssaal der erste Workshop für die Initiative „Barrierefreies Eisenstadt“ satt. 25 Personen waren gekommen, um die ersten Schritte für einen Etappenplan zu setzen, der in den kommenden Jahren für ein Mehr an Barrierefreiheit sorgen wird. Eisenstadt ist nach Wien die zweite Landeshauptstadt die einen derartigen Plan erstellt.


Neben Privatpersonen nahmen auch Vertreter des Behindertenverbands KOBV, des Hilfswerks, der Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs, des Komitees für Mobilität Sehbehinderter Menschen, des Blinden- und Sehbehindertenverbands sowie des Eisenstädter Seniorenbeirats an diesem ersten Workshop teil.

Die Erstellung eines umfangreichen Etappenplans ist das Hauptaugenmerk der Initiative „Barrierefreies Eisenstadt“. Im ersten Schritt wurden während der Auftaktveranstaltung Handlungsfelder identifiziert. Diese Start- und Planungsphase wird im Dezember 2014 abgeschlossen. Das kommende Jahr steht dann ganz im Zeichen der Erstellung des Etappenplans, auch die ersten Umsetzungsschritte können bereits Ende 2015 beginnen. Dabei sollen nicht nur bauliche Hindernisse sondern ebenso soziale Barrieren und Kommunikationsbarrieren behandelt werden.

„Die hohe Teilnehmerzahl und die zahlreichen konstruktiven Vorschläge, die im Laufe des ersten Workshops gesammelt wurden, zeigt uns, dass Barrierefreiheit ein wichtiges Thema ist“, erklärt Bürgermeister Thomas Steiner und führt weiter aus: „Wir nehmen das Thema Barrierefreiheit sehr ernst, deshalb ist es wichtig, dass es in den Stadtentwicklungsplan aufgenommen wird. Für die Ausarbeitung der wichtigsten Themen wollen wir Menschen mit Behinderungen und Mobilitätseinschränkungen aller Art auf breiter Basis einbinden. Dieser Ansatz wird es uns ermöglichen, das Thema zukunftsorientiert nah an den Bedürfnissen der Bürger anzugehen.“

Das Projekt wurde im Rahmen des neuen Stadtentwicklungsplans „Eisenstadt 2030“ gestartet. Mit der Leitung wurde der Spezialist Reinhard Rodlauer von Rodlauer Consulting betraut. „Ziel ist es, die Barrierefreiheit in alle Bereiche des neuen STEP einzubringen. Auch in Zukunft sollen die positive Entwicklung der Stadt und die bereits sehr hohe Lebensqualität gesichert werden. Alle, die sich betroffen fühlen, können mitmachen und mitgestalten! Das Thema Barrierefreiheit ist für jeden von uns wichtig – ob als Kleinkind, Elternteil oder Pensionist. Im Laufe des Lebens profitiert davon jeder“, so Rodlauer abschließend.
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