31.01.2018, 14:54 Uhr

Erfolgsprojekt Stadtbus: Thalheim holt sich Anregungen

Eisenstadt: Landeshauptstadt |

Der Eisenstädter Stadtbus kann seit seiner Einführung als wahrer Erfolg verbucht werden. Täglich benützen rund 1.000 Fahrgäste die drei Linien, um zum Einkaufen, in die Schule oder zu Ämtern zu fahren bzw. anderen wichtige Wege zu erledigen. Nun holt sich die oberösterreichische Gemeinde Thalheim Anregungen vom Eisenstädter Erfolgsmodell für ihr eigens Stadtbus-Projekt.

Thalheims Bürgermeister Andreas Stockinger war mit einer Delegation, bestehend aus politischen Vertretern und den zuständigen Mitarbeitern des Gemeinde, heute Mittwoch nach Eisenstadt gekommen, um sich über den Stadtbus zu informieren.

Der Stadtbus glänzt durch sein ausgeklügeltes Liniensystem, dass sich gut an die Bedürfnisse der Eisenstädter angepasst hat. Alle der 60 Haltestellen werden dabei regelmäßig von den Fahrgästen genutzt. Die Nutzer ziehen sich in den ersten Wochen des Linienbetriebs quer durch alle Altersschichten. Sowohl Schüler, als auch Eltern mit Kindern und ältere Semester nutzen den Stadtbus.

Rund 1.000 Fahrgäste nützen von Montag bis Freitag die drei Stadtbusse. An Samstagen fahren im Schnitt 200 Personen damit. So beförderten Georg, Vitus und Martin im ersten Jahr rund 262.000 Personen und trugen zu einer CO2 Ersparnis von rund 50 Tonnen bei sowie zu einer Reduktion von 350.000 PKW-Kilometern.

„Es freut mich, dass unser Stadtbus über die Landesgrenzen hinweg so positiv aufgenommen wird. Wir sind mit dem Projekt auf dem richtigen Weg, denn Georg, Martin und Vitus wurden hervorragend angenommen und haben sich in kürzester Zeit in der Landeshauptstadt etabliert“, erklärt Bürgermeister Mag. Thomas Steiner.

2018: Neue Haltestellen und vierte Linie

Der Stadtbus wir laufend evaluiert und – dort wo es notwendig ist – optimiert. Ab 1. März werden vier neue Haltestellen in den Fahrplan aufgenommen. Auf der Linie Georg wird es eine eigene Haltestelle beim Kaufhaus Jagenbrein geben. Vitus wird künftig auch in der Blütenstraße halten. Die Linie Martin wird auch die Josef Joachim Straße anfahren und bietet damit vor allem in der Früh neben der Linie Georg eine weitere Möglichkeit, Kinder zur Volksschule zu bringen, außerdem bekommt Martin eine neue Haltestelle bei der Parkstraße.

Mit Fahrplanwechsel 2018/19 ist eine 4. Linie geplant, die vor allem auf der Linie Vitus, aber auch teilweise auf der Linie Georg in die Gegenrichtung fahren soll.
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