10.09.2014, 09:32 Uhr

Evas Lernecke: Du bist, WIE du isst

Jeder von uns weiß es. Wir sollten uns gesünder ernähren. Weniger Chips und Energydrinks, mehr Obst und Gemüse. Dass sich die Ernährung aber auch stark auf die Konzentration und das Lernen unserer Schützlinge auswirkt, ist vielleicht noch nicht so präsent in unseren Köpfen. Da kann ich leicht Abhilfe schaffen....;-)

Als ich noch ein Schulmädchen war, war es beliebt vor einem Test noch schnell einen Traubenzucker zu essen, in der Hoffnung, der eintreffende Zuckerschub könnte auch ein intellektuelles High auslösen, meist mit ernüchternden Ergebnissen. Irgendwie hab ich davon auch immer Hunger bekommen. Ganz klar. Zucker verhilft dem Körper zu einem sehhhhr kurzen Energieschub, indem er den Blutzuckerspiegel anhebt, und der Körper schärft kurz seine Sinne, die Muskeln erhalten einen Extrapump und der Körper ist durch den mit der Zuckeraufnahme verbundenen Adrenalinausstoß evolutionstechnisch bereit für eine Flucht oder eine Kampfsituation.
Nur laufen wir nicht weg, obwohl man so manche Schularbeit ironischerweise schon als Kampfsituation betrachten könnte. Das eigentliche Problem aber, ist das Zeitintervall der Zuckerwirkung, da diese nicht die ganze Teststunde aufrecht bleibt, und nach so einem Zuckerhoch kommt wie nach fast jedem Hoch einmal der Fall. Der Zuckerspiegel sinkt rapide wieder ab und die Konzentration sinkt stetig.
Das ist natürlich kontraproduktiv und so verhält es sich bei allen Süßigkeiten Naschereien und, aufgepasst Supermamis, auch bei Müsliriegeln, denn Honig ist genauso Zucker wie eben Zucker in diesem Fall.
Viel besser ist es vor einem Test dem Körper Eiweiß in Form von Käsebroten, Schinkenbroten mit Vollkornbrot oder Vollkorngebäck zuzuführen. Auch die altmodische Schulmilch ist ein guter Proteinlieferant. Peppelt man die Jause dann noch mit ein bisschen Obst oder beispielsweise Karottensticks auf, ist der Körper perfekt mit Vitaminen und den nötigen Nährstoffen versorgt. Der Organismus unserer lieben Kleinen entnimmt den Zucker aus der Nahrung nun schön langsam und teilt ihn ein, so dass er über längere Zeit auf einem stabilen Hoch bleibt und so die Konzentration und Leistungsfähigkeit gesteigert wird. Die Schüler arbeiten so konzentrierter und das Gehirn kann auf Hochtouren arbeiten.
Bitte Finger weg von jedwedigen Energydrinks, die machen nervös und haben genau wie Limonaden jede Menge Zucker. Am besten trinkt man Wasser oder verdünnte Fruchsäfte ( natürlich ohne Zuckerzusatz ;-).
Als Snack, auch in Lernpausen eignen sich prima Nüsse aller Art, da sie viele Vitamine und Nährstoffe enthalten, die sich gut und beruhigend auf das Nervensystem auswirken. Nicht zu unrecht heißen bekannte Nussmischungen " Studentenfutter " ;-). Für die Kreativen unter euch bieten sich selbst gemixte Smoothies an, die aus jeder beliebigen Fruchtkombination hergestellt werden und je nach Obstart auch mit Milch gemischt werden können.
......und nach getaner Arbeit, hin und wieder, alle Nase lang, nur mal so... ;-)))) ist NATÜRLICH auch Schokolade, Burger mit Pommes und ein Cola erlaubt. Nur sicher gehen, dass ihr danach keine intellektuelle Hochleistung erbringen müsst!
Viel Spaß beim Verkosten eures individuellen Brainfoods,
eure Eva :-)
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