14.11.2016, 11:41 Uhr

Großer Protest gegen umstrittenes Riesenglashaus am Horizont

In der letzten Gemeinderatssitzung der Stadt Frauenkirchen wurde die Änderung des Flächenwidmungsplanes zur Errichtung eines riesigen Glashauses am Ortsrand durch den Alleingang der SPÖ-Gemeinderäte beschlossen. Die Frauenkirchner Volkspartei bewies sich weiter als starke Stimme der Frauenkirchner Bürgerinnen und Bürger, nahm die Bedenken auf und stimmte einstimmig gegen dieses Projekt.



„Das Frauenkirchner Motto, die Stadt mit weitem Horizont, ist für immer hinfällig. In naher Zukunft wird von Podersdorf kommend nicht die Weite unserer schönen Landschaft, sondern nur mehr ein riesiger Glaskomplex mit einem Turm zu sehen sein“, erklärt VP-Stadtparteiobmann Stadtrat Markus Pollreiss. Er kritisiert weiter, dass für dieses Riesenprojekt keine öffentlichen Informationsveranstaltungen von Bürgermeister Ziniel organisiert wurden, sondern ganz im Gegenteil, die erfordernden Beschlüsse, in einer Nacht- und Nebelaktion im Alleingang der SPÖ gefasst wurden.

Die Frauenkirchner Volkspartei steht nicht gegen den Betreiber oder sein Unternehmen, sondern ausschließlich gegen den geplanten Standort, welcher weiterhin große Fragen aufwirft. In diesem speziellen Fall ist ein großer Teil der Frauenkirchner Bevölkerung der Meinung, dass der Standort für solch einen Produktionsbetrieb nicht geeignet wäre. Der durch diesen Betrieb entstehende Schwerverkehr muss durch die enge Kreuzung auf der Podersdorferstraße und direkt neben dem Schulzentrum vorbeigeführt werden. Diese Gegebenheit erhöhen unnötigerweise das Unfallrisiko auf den Frauenkirchner Straßen.

Verwundert zeigt sich VP-Stadtparteiobmann Stadtrat Markus Pollreiss, dass ein vom Volk direkt gewählter Bürgermeister die zahlreichen Bedenken der Ortsbevölkerung ignoriert und sogar LH Hans Nießl gebeten wird, nach dem Fehlverhalten des Bürgermeisters ihm den Rücken zu stärken. „Wir als Frauenkirchner Volkspartei unterstützen die überparteiliche Bürgerinitiative und fordern einen kompletten Neustart des gesamten Projektes, für unsere Frauenkirchner Bürgerinnen und Bürger“, fordert VP-Stadtparteiobmann Stadtrat Markus Pollreiss abschließend.
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