29.09.2017, 14:32 Uhr

Nach Kritik: VOR stellt seinen Busfahrplan um

Zu Unterrichtsende, vor allem gegen 13.30 Uhr, spitzt sich die Situation am Eisenstädter Domplatz zu. Nun hat der Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) die Abstände zwischen den Busabfahrten verringert. (Foto: Gsellmann)

Verkehrsverbund Ost-Region lenkte ein, nachdem Eltern Kritik an den überfüllten Schulbussen äußerten

BEZIRK. Nach der Kritik der „Initiative Eltern für bessere Öffis“ am Platzmangel in den heimischen Schulbussen (die Bezirksblätter berichteten in der letzten Ausgabe) hat sich der Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) die Busverbindungen von Eisenstadt nach Parndorf angesehen, wie dieser in einer Aussendung erklärte.

"Schüler schlecht verteilt"

Laut VOR verkehren zur betroffenen Zeit zwei Busse der Linie 280 (Planabfahrt 13.47 Uhr bis Purbach, 13.55 Uhr bis Neusiedl). Mit diesen beiden Kursen komme man dem aktuellen Bedarf auch ausreichend nach – wie aktuelle Fahrgastzählungen gezeigt hätten.
"Allerdings stellte sich vor Ort heraus, dass sich die Schüler schlecht auf die Busse verteilen," erklärt Christina Bachmaier vom Verkehrsverbund den Bezirksblättern.

Kürzere Zeitabstände

Seit vergangenen Dienstag, dem 26. September, gebe es deshalb folgende Änderung: "Beide Kurse werden in kürzeren Abständen gefahren." Konkret werden Schüler mit dem Fahrziel Schützen, Donnerskirchen und Purbach gebeten, den ersten Bus um 13:51 Uhr zu nehmen. Für Schüler mit weiter entfernten Zielen und für jene, die nach Parndorf müssen, stehe dann der zweite Bus der Linie 280 mit "ausreichend Plätzen" zur Verfügung (Planabfahrt: 13:55). Der Verkehrsverbund werde die Schulen in Eisenstadt über die "bestehenden Mobilitätslösungen" informieren und darum bitten, diese Informationen an betroffene Schüler weiterzugeben.
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