16.03.2017, 15:01 Uhr

Neue Initiative „Eisenstadt tut mir gut“

Eisenstadt: Landeshauptstadt |

Eisenstadt ist eine gesunde und lebenswerte Stadt in der die Lebensqualität groß geschrieben wird. Damit dies auch zukünftig so bleibt, wird die Stadtgemeinde im Jahr 2017 unter dem Motto „Eisenstadt tut mir gut“ verstärkt in die kommunale Gesundheitsförderung investieren.

„Als Mitglied des ‚Netzwerks Gesunde Städte Österreichs‘ und mit dem Bekenntnis zu den Grundsätzen der Weltgesundheitsorganisation wollen wir in den nächsten Jahren konkrete Ziele zur Stärkung des Gesundheitsverständnisses und der Gesundheitskompetenz der Eisenstädterinnen und Eisenstädter verfolgen“, erläutert Bürgermeister Thomas Steiner.

Zehn Gesundheitsziele für Eisenstadt

Analog zu den zehn Rahmen-Gesundheitszielen Österreichs wurden die folgenden zehn Gesundheitsziele für die burgenländische Landeshauptstadt abgeleitet.

1. Gesundheitsförderliche Lebensbereiche für alle Bevölkerungsgruppen schaffen
2. Gesundheitskompetenz der Bevölkerung stärken
3. Gesundes Aufwachsen für Kinder und Jugendliche gestalten
4. Ernährung für Kinder verbessern
5. Zahngesundheit der Kinder verbessern
6. Bewegung der Bevölkerung erhöhen
7. Ältere Menschen aktiv einbeziehen
8. Verantwortung für Gesundheit gemeinsam wahrnehmen
9. Psychosoziale Gesundheit fördern
10. Wohlbefinden in der Schule erhöhen

Anhand dieser Ziele wurde ein Maßnahmenkatalog mit zahlreichen Projekten und Veranstaltungen erstellt, die auf die Eisenstädter Bevölkerung abgestimmt sind.

Programmheft

Ein wesentliches Projekt zu Beginn war das Erstellen einer gemeinsamen Plattform in Form eines Programmhefts. In diesem Programmheft „Eisenstadt tut mir gut“ wollen wir einen Überblick über gesundheitsbezogene Aktivitäten in der Landeshauptstadt geben. Veranstaltungen zum Thema Gesundheit, die im Jahr 2017 in Eisenstadt, St. Georgen und Kleinhöflein stattfinden werden hier in gebündelter Form dargestellt. „Wir haben dafür zahlreiche Partner im Bereich der Gesundheit, der Ernährung und des Sports gefunden. Mit dieser gemeinsamen Plattform wollen wir für alle Alters- und Bevölkerungsgruppen die Gesundheitskompetenzen in ihrem Lebensumfeld stärken“, freut sich Bürgermeister Steiner.

Projekt Gemüsebeet

Gärten sind besondere Lebens- und Erlebensräume für Kinder. Ganz egal welches Alter sie haben, in einem biologischen Nutzgarten, in dem immer wieder diverse Arbeiten erledigt werden müssen, finden meistens Kinder auch selbst immer wieder etwas zu tun. Es ist für Kinder spannend selbst in der Erde zu wühlen, Pflanzen zu setzen, Samen zu säen und zu sehen wie das Gemüse wächst und gedeiht. Das Schönste ist natürlich die Früchte der Arbeit zu ernten und das frische Gemüse gleich im Garten zu verspeisen oder im Unterricht zu verkochen.

Beim Projekt „Gemüsebeet“ legen Schulkinder unter fachkundiger Anleitung Gemüsebeete an, setzen Pflänzchen ein und bewirtschaften und pflegen diese gemeinsam mit ihren Pädagogen. Besonderes Augenmerk wird auf diese Gemüsesorten gelegt, die im Rahmen des gesunden Kochens an der Schule verarbeitet werden können.

„Mit dem Projekt Gemüsebeet wollen wir aber auch generationsübergreifend arbeiten“, erklärt Stadtrat Hans Skarits, seines Zeichens auch Obmann des Seniorenbeirats: „Wir wollen zwei bis drei Senioren aus Eisenstadt finden, die ehrenamtlich und freiwillig Kindern bei der Bewirtschaftung und Pflege der Gemüsebette mit Wissen und Tatkraft zur Seite stehen.“

Es wird ihnen Raum gegeben auch für sich selbst im Sinne eines „Schaubeetes“ Gemüse anzubauen und dieses dann für den Eigengebrauch zu nutzen. Der Spaß beim Garteln mit Kindern sollte im Vordergrund stehen.

Weitere Projekte

„Heuer werden noch eine Vielzahl an kleineren und größeren Projekten und Initiativen gestartet, die ganz im Zeichen der Gesundheit und des Wohlbefindens stehen. Eines dieser Projekte – die Schmetterlingswiese – wird in Kürze noch gesondert vorgestellt“, so Bürgermeister Steiner abschließend.
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