01.06.2017, 11:43 Uhr

Niessl & Co auf Besuch in Kanada und den USA

Überreichung von Geschenken aus der Heimat bei einem Empfang im CN Tower von Toronto: Landeshauptmann Hans Niessl, Botschafter Dr. Stefan Pehringer, Gabriele Grof, Eva Hergovich und Wirtschaftsdelegierter Mag. Christian Lassnig (Foto: Bgld. LMS)
EISENSTADT/TORONTO. Eine burgenländische Regierungsdelegation rund um LH Hans Niessl verweilt derzeit über den großen Teich: Bis Samstag besuchen Niessl sowie die LR Astrid Eisenkopf und LR Alexander Petschnig Auslandsburgenländer in Kanada und den USA.

Tradition seit 50 Jahren

Seit fast 50 Jahren gehört es bereits zur guten Tradition, dass Mitglieder der Landesregierung die Burgenländer in Kanada und in den USA besuchen. Das erste Mal fand diese Reise im Jahre 1971 anlässlich "50 Jahre Burgenland" statt. Das diesjährige Programm umfasst Aufenthalte in Toronto, Chicago, Allentown und New York, wobei neben der Kontaktpflege mit den Vertretern der Auslandsburgenländer auch Arbeitsgespräche mit Botschafter Dr. Stefan Pehringer, dem Wirtschaftsdelegierten Mag. Christian Lassnig sowie Generalkonsul Dr. Georg Heindl geführt werden.

40 Jahre Burgenländer Club

In Toronto stand die Jubiläumsveranstaltung "40 Jahre Burgenländer Club" am Reiseprogramm der Delegation. Dabei wurden auch Ehrenzeichen verliehen. LH Niessl: „Die Auslandsburgenländer haben sich die Heimat stets in ihren Herzen bewahrt, sie pflegen in vielfacher Weise Kontakte mit ihrem Land, mit Verwandten und Freunden. Dies wäre ohne das Wirken des ‚Burgenländer Clubs‘ nicht zu schaffen, der seit nunmehr 40 Jahren diese Heimatverbundenheit pflegt und fördert und damit das Nahverhältnis zum Burgenland aufrechterhält."

66.000 Burgenländer ausgewandert

„Rund 66.000 Burgenländer sind im vorigen Jahrhundert ausgewandert. Damals war das Burgenland ein Land mit agrarisch geprägten Strukturen, ohne Hauptstadt und mit wenigen Arbeitsplätzen. So war es nur allzu verständlich, dass sich viele auf den Weg gemacht haben, um in der Neuen Welt ihr Glück zu finden. Dennoch haben die ausgewanderten Burgenländer ihre Heimat niemals vergessen und sind - im Herzen - auch heute noch ein Teil des Burgenlandes. Ich vergesse niemals den Satz eines ausgewanderten Burgenländers, der meinte: ‚Hätte ich damals gewusst, in welch positive Richtung sich das Burgenland noch entwickeln würde, ich wäre niemals ausgewandert.‘ Dieser Satz zeigt, dass die Heimatverbundenheit nach wie vor gegeben ist. Auch wenn sie nicht mehr im Burgenland leben, blicken unsere Landsleute aus der Ferne doch auch mit Stolz auf ihre Heimat“, betonte der Landeshauptmann.
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