09.10.2014, 15:27 Uhr

Regina Petrik zeigt Muskeln

(Foto: Grüne)
DONNERSKIRCHEN. Regina Petriks Jobtour geht weiter. Ein Jahr lang ist das Motto der Politikerin: Jeden Monat ein neuer Job. Die Erfahrungen will sie anschließend in ihre politische Arbeit einfließen lassen.
Im Oktober ist Muskelkraft gefragt: die Grüne Klubobfrau hat als Hilfsarbeiterin beim Bauunternehmen Thurner in Donnerskirchen angeheuert.
„Ganz schön frisch zieht der Wind am ersten Stock der Baustelle durch die Ziegelpaletten. Kalt ist es aber nur die ersten paar Minuten”, meint Petrik. „Es ist wirklich anstrengen.” Trotzdem will sie durchhalten und im nächsten Monat in diese typische Männerdomäne eintauchen.

Thurner: „Mit Nachwuchs am Bau sieht's schlecht aus!”

Ihr Chef David Thurner sieht das sehr positiv: „Ist mal was ganz was anderes. Im Baugewerbe gibt es Frauen normalerweise nur als Architektinnen oder in der Bauleitung. Helferin oder gelernte Maurerin hatte ich bisher noch nicht.“ Dass durch Reginas Beispiel bald mehr Frauen als Arbeiterinnen auf Baustellen anzutreffen sein werden, glaubt er aber nicht: „Es ist körperlich wirklich sehr schwere Arbeit.“ Freuen würde es ihn trotzdem, denn mit Nachwuchs am Bau sehe es generell sehr schlecht aus.

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