27.09.2016, 09:44 Uhr

So viele wie noch nie: 150 Teilnehmer bei Regionalbahn-Tagung in Eisenstadt

Vor der Eröffnung der Regionalbahn-Tagung im Eisenstädter Rathaus: Irene Schrenk, Michael Elsner, Gerda Török, Martina Nagl, Géza Molnár, Thomas Steiner, Astrid Eisenkopf, Robert Thaler, Heiner Monheim, Petra Völkl und Markus Hafner-Auinger (Foto: LMS)
EISENSTADT. Vergangene Woche war das Eisenstädter Rathaus Schauplatz der fünften Regionalbahn-Tagung des Klimabündnis Österreich. Insgesamt 150 Mobilitätsexperten aus dem In- und Ausland – so viele wie noch nie – diskutierten dabei über die Zukunft der Regionalbahn.

Öffentliches Verkehrsnetz unabdingbar

Für das Burgenland sei ein funktionierendes öffentliches Verkehrsnetz insbesondere für die Pendler, die Lebensqualität in der Region, die Wirtschaft und nicht zuletzt für den Tourismus und die Freizeitgestaltung unabdingbar geworden, betonte etwa Landesrätin Astrid Eisenkopf bei der Tagung.
„Auch aus der Sicht des Klimaschutzes besteht ein erhebliches Interesse daran, den öffentlichen Nahpersonenverkehr auszubauen. Dabei ist ein attraktives, leistungsfähiges Regionalbahnnetz eine wichtige Voraussetzung“.

Ausbau und Verbesserungen

Das Burgenland setze seit Jahren auf umweltfreundliche Mobilität und investiere jährlich rund 17,5 Mio. Euro in den Ausbau und Verbesserungen des Öffentlichen Verkehrs. "Das ist dreieinhalbmal so viel wie noch im Jahr 2000", so Eisenkopf. Derzeit würden mit der bislang größten Bahnhofsoffensive im Burgenland rund 60 Mio. Euro in die Attraktivierung und Modernisierung von Bahnhöfen investiert.

"Nicht stehen bleiben"

Eisenstadts Bürgermeister Thomas Steiner forderte bei der Tagung vor allem kürzere Fahrzeiten: "Attraktiver öffentlicher Verkehr ist für alle Städte von großem Vorteil. Auch Eisenstadt profitiert natürlich von der Regionalbahn. Durch die Elektrifizierung der Strecke zwischen Eisenstadt und Neusiedl am See wurde bereits ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung gesetzt. Trotzdem gilt es, nun nicht stehen zu bleiben und den Anschluss zu verpassen. Vom Bahnhof in die Innenstadt sind es gerade einmal zehn Gehminuten. Hier gilt es, die Chance zu nutzen und diese kurzen Wege durch ebenso kurze Fahrzeiten zu ergänzen."
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