04.04.2017, 11:38 Uhr

Soforthilfefonds von EisenstädterInnen für EisenstädterInnen in Not: "FREUDE"

Im Rahmen einer Pressekonferenz präsentierten LAbg. Vbgm. Günter Kovacs & Stadträtin Renée Wisak gemeinsam mit dem ersten Unterstützer Mag. Werner Dax den Soforthilfefonds "Freude".
"Gelebte Sozialdemokratie bedeutet auch, sich für in Not geratene MitbürgerInnen einzusetzen – am besten rasch und unbürokratisch.
So kommt die Hilfe auch wirklich dort an, wo sie gerade dringend gebraucht wird." So LAbg. Vbgm. Günter Kovacs.

In diesem Bewusstsein haben die SPÖ Eisenstadt und der Verein „die Herzenserfinder“ eine gemeinsame Initiative ins Leben gerufen, einen
Soforthilfefonds von EisenstädterInnen für EisenstädterInnen in Not: FREUDE.
Der erste prominente Unterstützer ist der Anwalt Mag. Werner Dax.

FREUDE = Hilf mit, die Not vor der Haustür zu lindern und freue dich an dem guten Gefühl, durch dein Teilen einen wertvollen Beitrag für ein respektvolles, menschliches Miteinander in deiner Stadt zu leisten.

FREUDE = Deine Mitmenschen haben dich nicht vergessen, nimm die Hilfe von jenen an, die sie dir von Herzen anbieten.

Ca. 700 Familien sind im Bezirk Eisenstadt bei Einrichtungen registriert und auf Lebensmittelspenden angewiesen. Jede Woche kommen 2 bis 3 Familien dazu
Es werden also immer mehr Menschen, die an der Armutsgrenze leben und auf Hilfe angewiesen sind.

Weihnachtsaktion „Geschenke für bedürftige Kinder“

"Bei unserer Weihnachtsaktion haben wir viele Familien kennengelernt und dabei festgestellt, dass es meistens noch an viel mehr Dingen fehlt.
Z.B. Hatte eine alleinerziehende Mutter mit 3 Kindern nur ein Bett wo sie alle geschlafen haben. Kein Gitterbett für das Baby, keine Windeln, Bettwäsche usw.
Teilweise hatten die Familien nicht einmal Geld für warme Winterkleidung für ihre Kinder. Das hat uns schockiert und traurig gemacht.

Wir übernehmen Verantwortung und werden schnell und unbürokratisch helfen. Vor allem benachteiligte Kinder dürfen nicht von unserer Gesellschaft ausgegrenzt werden. Auch Alleinerziehende müssen hier besonders gestützt werden", betont Stadträtin Renée Wisak.
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