24.07.2017, 21:19 Uhr

Waldquelle Familienurlaub Tag 1 - 4

Tag 1
Am 19. Juli um 09:00 Uhr war es endlich soweit und wir starteten los in unseren zweiwöchigen Familienurlaub Richtung Salzburg. Nach gut 4 Stunden Fahrt kamen wir in unserem Chalet „Auhäuslalm“ (www.auhaeuslalm.at) in Maria Alm an, wo uns unser Gastgeber Martin schon erwartete und herzlich begrüßte. Nach einer kurzen Führung durch die Hütte und einigen Infos, gehörte die traumhafte Almhütte auch schon uns allein.
Wir hätten es wirklich nicht besser treffen können – eine alleinstehende Berghütte mitten auf der Alm, umgeben von Kuhweiden, mit allem was das Herz begehrt. Angefangen bei einer vollausgestatteten Küche und topmoderner Einrichtung, über ein Wohnzimmer mit Kamin und Smart-TV, 2 tollen Schlafzimmern, bis hin zum Wellnessbereich im Obergeschoß mit Heubett, Sauna und freistehender Badewanne mit Blick auf den Höchkönig. Das Heubett wurde gleich am ersten Tag von Ben und Nele eingeweiht. Das Chalet bietet den perfekten Mix aus uriger Almhütte und modernem Wohnen – hier kann man sich einfach nur wohlfühlen.
Nach dem Auspacken erkundeten wir noch ein bisschen die Umgebung und ließen den Tag beim gemeinsamen Grillen am Lagerfeuer ausklingen.

Tag 2
Den zweiten Tag verbrachten wir am Erlebnisberg „Natrun“. Mit dem Sessellift gings gemütlich hinauf zur Bergstation, wo jede Menge Abenteuer auf uns warteten.
Auf dem Kinderbaumweg - einem Parcours mitten im Wald, bei dem man verschiedene Kletter- und Geschicklichkeitsstationen ausprobieren kann - tobten sich Ben und Nele so richtig aus. Danach gabs auf dem Walderlebnisweg viel Interessantes über unsere Natur und die Tiere zu entdecken. Während der 1 ½ stündigen Wanderung zum Gasthof „Jufen“ sorgten die süßen Heidelbeeren am Wegrand und unsere dazu passende Waldquelle Waldbeere als Motivation für uns alle.
Nach einem leckeren Mittagessen und traumhafter Aussicht auf das Steinerne Meer machten wir uns auf den Rückweg zum Waldrutschenpark. Dabei sausten wir auf 5 verschiedenen Edelstahlrutschen mit je bis zu 45 m Länge durch den Wald hinunter ins Tal.
Da Ben dort einen Minigolfplatz entdeckt hatte und er das immer schon mal ausprobieren wollte, spielten wir noch eine Runde. Das Team „Buben“ ging dabei als knapper Sieger hervor und die Mädchen bekamen beim anschließenden Eis essen dafür eine extra große Portion.

Tag 3
Am Freitag machten wir uns bei strahlendem Sonnenschein auf den Weg nach Krimml zu Europas größten Wasserfällen, wo man auf einem 4 km langen Gehweg gut 400 Höhenmeter bis zum obersten der 3 Wasserfälle wandern kann. Voll motiviert genossen wir während unserer Wanderung den spektakulären Ausblick auf die tosenden Wassermassen und die kühlende Erfrischung durch den Sprühregen. So schafften wir die Strecke bis zum 2. Wasserfall ohne Jammern und Probleme und wurden sogar mit einem Blick auf einen Regenbogen quer durch den Wasserfall belohnt. Nach einer gemütlichen Jause am Flussufer waren Ben und Nele von der Vorstellung, dass wir die halbe Strecke noch vor uns hatten, gar nicht so begeistert. Jedoch mit gut Zureden, Märchen erzählen und Lieder singen meisterten sie ganz fleißig auch den Rest der Strecke bis ganz nach oben zum 3. Wasserfall. Ganz stolz auf ihre Leistung durften sie sich zur Belohnung eine neue Marke für Ihren Wanderstock aussuchen.
Noch jetzt müssen wir über die Aussage von Nele lachen, als sie oben angekommen völlig erschöpft meinte: „Sind wir da jetzt echt nur zum Spaß raufgegangen?“.

Tag 4
Am vierten Tag wurden wir durch lautes Glockengeläute und eine zum Schlafzimmerfenster herein blickende Kuh geweckt. Nachdem das 5 Tage alte Kalb unter dem Zaun durchgeschlüpft war, folgte ihm auch Mama-Kuh in unseren Garten. Gemeinsam mit dem Almbesitzer trieben wir die Kühe wieder zurück auf die Weide und reparierten den Zaun. Nachdem alles wieder seine Ordnung hatte, machten wir uns auf den Weg nach Salzburg Stadt. Dort bummelten wir durch die Altstadt und den Künstlermarkt an der Salzach. An der „Liebesbrücke“, die unzählige Schlösser mit Initialen und Liebesbotschaften zieren, wollten sich auch Ben und Nele verewigen. So ließen wir ein Schloss in Herzform mit unseren Namen gravieren und brachten es am Brückenzaun an. Der Brauch besagt, dass die Liebe derer, die nach Anbringen des Schlosses den Schlüssel in die Salzach werfen, ewig hält.
Auf der Rückfahrt machten wir einen kleinen Umweg über Zell am See, wo wir mit einem Eis die Seepromenade entlang spazierten. Als wir an einem Bootsverleih vorbeikamen, kam natürlich auch gleich die Frage „Können wir bitte eine Runde mit dem Boot fahren?“. Erledigt vom vielen Spazieren zogen wir das Elektroboot dem Tretboot vor und drehten eine Runde um den See, bevor es schließlich wieder nach Hause auf die Alm ging.
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