15.11.2016, 14:31 Uhr

Winterdienst auf Burgenlands Straßen: 340 Mitarbeiter und 88 Einsatzfahrzeuge in den Startlöchern

Auf alles vorbereitet: Straßenlandesrat Helmut Bieler (2.v.r) mit Mitarbeitern der Landesstraßenverwaltung
EISENSTADT (ft). Am Dienstag fiel der offizielle Startschuss für den Winterdienst der Landesstraßenverwaltung. Straßenlandesrat Helmut Bieler erklärte bereits am Montag bei einer Presserkonferenz in Eisenstadt, das man für diesen bestens gerüstet sei.

340 Mitarbeiter, 88 Einsatzfahrzeuge

340 Mitarbeiter sind an 15 Standorten für sichere Straßen im burgenländischen Winter zuständig. Im vergangenen, vergleichsweise relativ milden Winter hatte es an insgesamt 49 Tagen Schneefall im Burgenland gegeben. Während der 75 Winterdiensteinsatztage, die geleistet werden mussten, streuten die Straßenmeistereien 7.388 Tonnen Feuchtsalz und 1.727 Tonnen Splitt auf Burgenlands Straßen. Für den kommenden Winter stehen 88 Einsatzfahrzeuge zur Verfügung. Bereits vor Monaten wurden die 340 Mitarbeiter in speziellen Trainings-, Aus- und Weiterbildungskursen für alle möglichen Szenarien geschult.

Effektives Feuchtsalz

9.000 Tonnen Streusalz und 6.400 Tonnen Streusplitt warten heuer darauf, auf Burgenlands Straßen für Sicherheit zu sorgen. Das Streusalz wird dabei im Verhältnis 70 zu 30 und einer Sole aus Natriumchlorid vermengt und als Feuchtsalz auf die Fahrbahn ausgestreut. Die Vorteile dieser Methode: Eine wesentlich geringere Verwehung beim Ausstreuen, eine gute Anhaftung auf der Fahrbahn, eine raschere und intensivere Tauwirkung des Salzes sowie eine daraus resultierende leichtere Räumbarkeit der Straße. Die Feuchtsalzstreuung funktioniert optimal, wenn auf dem Straßennetz noch vor Beginn des Schneefalls präventiv das Feuchtsalz ausgebracht wird. Das hat die Landesstraßenverwaltung auch vor.

Bieler: "Wir sind vorbereitet!"

„Man darf sich daher nicht wundern, wenn die Einsatzfahrzeuge Salz mitunter auf eine trockene und schneefreie Fahrbahn ausbringen. Dies bedeutet nämlich, dass entweder Niederschläge in Kürze eintreten werden oder dass Eisbildung durch Reif erwartet wird. Unsere Einsatzleiter verfügen nämlich über einen Zugriff auf das ausgezeichnete Wetterradar der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik und können daher Niederschläge mit hoher Treffsicherheit bereits Stunden zuvor vorhersagen", erklärt Straßenlandesrat Helmut Bieler.

Verantwortung der Verkehrsteilnehmer

Trotz bester Vorbereitung (Bieler: "Wir sind auf alles vorbereitet!") und Durchführung des Winterdienstes auf dem neuesten Stand der Technik bleibe aber auch auf die Verantwortung der Verkehrsteilnehmer hinzuweisen: "Es ist ein großer Beitrag, den wir alle durch eine der Witterung und den winterlichen Fahrbahnverhältnissen angepasste Fahrweise für die Verkehrssicherheit leisten können“, so Bieler.
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