22.03.2017, 16:14 Uhr

Ärztemangel bekämpfen: Zugangsbeschränkungen aufheben und mehr Studienplätze

Die Volkspartei Burgenland kann sich vorstellen, die Zugangsbeschränkungen für das Studium der Humanmedizin aufzuheben und zwischenzeitig die Zahl der Studienplätze deutlich anzuheben. „Das wäre ein möglicher Schritt, um den drohenden Ärztemangel zu bekämpfen“, betont Klubobmann Christian Sagartz in Richtung Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner.

Jetzt liegt es an Gesundheitslandesrat Darabos, den burgenländischen Standpunkt mit aller Kraft Nachdruck zu verleihen, damit auf Bundesebene Schritte gesetzt werden. „Darabos erhält in diesem Punkt Rückenstärkung der Volkspartei Burgenland. Wir sind die starke Alternative!“

„Wir wollen die ärztliche Versorgung im Burgenland sichern!“, erklärt ÖVP-Klubobmann Christian Sagartz. Lang genug hat die SPÖ beim drohenden Ärztemangel weggeschaut. „Das Land sollte zusätzlich Stipendien vergeben. An diese Stipendien wäre die Verpflichtung geknüpft, fünf Jahre im Burgenland als Arzt zu arbeiten.“ Pro Jahr sollen 20 Stipendien für Jung-Ärzte seitens des Landes ausgeschrieben werden. Hauptstoßrichtung der Volkspartei Burgenland bleibt, den Standort Burgenland für Ärzte so attraktiv zu machen, dass sie im Land bleiben!
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