06.07.2017, 19:28 Uhr

Alltagsbegleiter als neue Betreuungsform in greifbarer Nähe

Die Volkspartei Burgenland setzt sich für den Alltagsbegleiter für Senioren ein. „Denn mit zunehmendem Alter steigt auch der Bedarf an Unterstützung bei alltäglichen Erledigungen. Ziel ist, ältere Menschen länger zuhause zu betreuen und sie durch geschulte Alltagsbegleiter bei Einkäufen, Behördenwegen, Arztbesuchen und mehr zu begleiten“, so 2. Landtagspräsident Rudolf Strommer im heutigen Landtag.


„Der Alltagsbegleiter als neue Betreuungsform ist in greifbarer Nähe. Rot-Blau hat unserer Idee zugestimmt – nun kommt es auf die Umsetzung an“, so Strommer. „Der Alltagsbegleiter soll als Ergänzung zu den Pflege- und Betreuungsdiensten stundenweise oder nach Bedarf genutzt werden und ist somit auch eine Unterstützung und Entlastung für pflegende und betreuende Angehörige. Das Burgenland sollte sofort mit diesem neuen Ausbildungszweig starten.

„Es ist gerade für die Arbeitslosen über 50 Jahre und Langzeitarbeitslose eine Möglichkeit, einen neuen Berufsweg einzuschlagen. Denn in einigen Jahren steigt in Österreich der Anteil der Pflegebedürftigen auf knapp 800.000 Personen.“

Die Ausbildung zum Alltagsbegleiter ist wichtig für den Arbeitsmarkt. Dabei können zusätzlich Arbeitsplätze geschaffen werden. „Der Alltagsbegleiter wirkt der Vereinsamung entgegen und fördert Senioren in ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten“, so Rudolf Strommer abschließend.
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