22.06.2016, 15:34 Uhr

Damit pendeln nicht zur Arbeit wird!

Die Fahrplanänderung im Dezember 2015 hat immense Probleme für unsere Schüler und Pendler mit sich gebracht. Die ÖVP Bezirk Neusiedl am See versteht sich als die starke Stimme der Schüler und Pendler unseres Bezirks. Nach dem Motto: „Damit pendeln nicht zur Arbeit wird“ wurde eine Petition mit mehr als 1000 Unterstützern an das verantwortliche Regierungsmitglied LH Hans Nießl erfolgreich abgeschlossen.

Mehr als 1000 Unterstützer fordern LH Nießl zum Handeln auf

In den vergangenen Monaten wurden Schüler und Pendler mit negativen Vorfällen, überfüllten Verkehrsmitteln, immer wiederkehrenden Verspätungen und aufgelassenen bzw. schlecht koordinierten Verbindungen zur Schule oder zum Arbeitsplatz konfrontiert. „Es wurden zwar geringfüge Verbesserungen durchgeführt, jedoch liegt das Ziel, unseren zahlreichen Schülern und Pendlern ein angenehmes, pünktliches und stressfreies Reisen zu ermöglichen, in weiter Ferne“, erklärt Rudolf Strommer und kritisiert weiter, dass Ankündigungskaiser Hans Nießl keinen Protest gegen die frühestens im Jahr 2036 realisierbare, direkte Zugverbindung vom Bezirk Neusiedl am See zum Flughafen Wien-Schwechat einlegt. Dieses Projekt wäre für die regionale Wirtschaft, den Tourismus und für die Arbeitnehmer am Flughafen ein großer Gewinn. Die Bearbeitung der Anliegen, welche die Lebensqualität der zahlreichen Schüler und Pendler im Bezirk Neusiedl direkt verbessern würden, kümmern LH Hans Nießl anscheinend wenig.

Das neue Tarifsystem des Verkehrsbundes Ostregion sorgt unter den Pendlern im Bezirk ebenfalls für große Verunsicherung. „Die neuen Tarife rollen wie ein vollbeladener Güterzug ungebremst auf unsere Tagespendler zu. Diese verdeckte Preiserhöhung ist somit ein direkter Griff in die Geldbörse und für uns als starke Stimme der Pendler im Bezirk Neusiedl am See inakzeptabel. Die Jahreskarten von unseren Gemeinden nach Wien werden in ca. 85% der Fälle teurer“, erklärt Markus Ulram und führt weiter aus, dass diese massive Preiserhöhung in Anbetracht der verschlechterten Leistungen, wie die zu kurz geführten Garnituren und die Auflassung von altbewährten Buslinien reine Abzocke sind. LH Hans Nießl hat als das für den Verkehrsbund Ostregion verantwortliche Regierungsmitglied vollkommen versagt.

Die über die Social-Media-Plattform Facebook eingerichtete Ombudsstelle dient als Informationsquelle für unsere Pendler. “Tagtäglich tauschen sich frustrierte Schüler und Pendler über die derzeitige Situation aus und informieren sich gegenseitige über Vorkommnisse auf der Reise zum Arbeitsplatz, der Schule oder nach Hause. Das Netzwerk ist mittlerweile auf 229 Mitglieder gewachsen und für jeden öffentlich zugänglich“, erklärt Thomas Ranits und zeigt sich erfreut darüber, dass die Onlinepetition an LH Hans Nießl den Handlungsbedarf mit mehr als 1000 Unterstützern klar unterstreicht.

Unsere fünf konkreten Forderungen an LH Hans Nießl im Überblick:
• Die Anzahl der Sitzplätze im Zug muss an den Bedarf angepasst werden.
• Züge müssen vor der geplanten Abfahrt am Hauptbahnhof mindestens zehn Minuten auf die Reisenden warten, um gefährliche Drängeleien hintan zu halten.
• Altbewährte Buslinien aus dem Seewinkel nach Wien müssen reaktiviert werden.
• Der Fahrplan muss an den Bedarf der Schüler und Pendler angepasst werden.
• Es muss ein sicheres Reisen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gewährleistet werden.

„Unsere 5 Forderungen sind mit dem Vertrauen von über 1000 Unterstützern in der Region gestärkt. Jetzt ist LH Hans Nießl gefordert, die Missstände zu beseitigen und endlich seine Verantwortung wahrzunehmen. Unsere Pendler im Bezirk haben sich ein öffentliches Verkehrssystem nach dem Vorbild eines modernen und pünktlichen Railjets und nicht nach einem langsamen und unzuverlässigen Bummelzug verdient“, schließen Strommer, Ulram und Ranits unisono.
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