23.03.2017, 14:41 Uhr

Ein neuer Kindergarten für Eisenstadt

Eisenstadt: Landeshauptstadt |

Aufgrund der aktuellen Bevölkerungsentwicklung und des regen Wohnbaus in Eisenstadt ist der Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen notwendig. „In der kommenden Gemeinderatssitzung soll der Grundsatzbeschluss für den Neubau eines Kindergartens gefasst werden“, erklärt Bürgermeister Thomas Steiner.

Bis zum Kindergartenjahr 2018/19 wird voraussichtlich der Bedarf für zumindest eine zusätzliche Kinderkrippengruppe und eine zusätzliche Kindergartengruppe zu decken sein.

„Um den notwendigen Bedarf für die nächsten Jahre decken zu können, wird der neue Kindergarten in der Größe von zwei Kinderkrippen- und zwei Kindergartengruppen geplant. Eine Erweiterung am Standort soll nach Gegebenheit möglich sein. Das ist eine wichtige stadtpolitische Maßnahme, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie garantieren zu können“, so Bürgermeister Thomas Steiner.

Neuerrichtung am Krautgartenweg

Der neue Kindergarten soll auf Eigengrund der Freistadt Eisenstadt neben dem geplanten Behindertenwohnheim am Krautgartenweg errichtet werden. Um rechtzeitig Berücksichtigung im Kindergartenbauprogramm des Landes Burgenlandes zu finden, ist seitens des Gemeinderates der Landeshauptstadt Freistadt Eisenstadt ein Grundsatzbeschluss zur Errichtung zu fassen.

„Weitere notwendige Beschlüsse zur Errichtung bzw. Inbetriebnahme werden gemäß dem Eisenstädter Stadtrecht zu einem späteren Zeitpunkt in den entsprechenden Gremien der Freistadt Eisenstadt zu fassen sein“, erläutert GR Birgit Tallian, ihres Zeichens nicht nur Volksschullehrerin sondern auch Obfrau des Ausschusses für Schule, Jugend und Sport.

Planungsarbeiten für neue Volksschulklassen

Die Bevölkerungsentwicklung der Landeshauptstadt stellt auch das Schulwesen vor Herausforderungen. Derzeit laufen in der Stadtgemeinde bereits Planungen, um neue Klassenräume für die Eisenstädter Volksschulen zu schaffen. Auch erste Gespräche mit den zuständigen Landesbehörden wurden bereits geführt. „Als Schulerhalter haben wir in den vergangenen Jahren hohe Summen in den Ausbau der Schulen investiert. Wir nehmen natürlich auch die Herausforderungen der kommenden Jahre ernst und planen vorausschauend, um die Schulinfrastruktur weiter ausbauen zu können und den bereits hohen Standard auch weiterhin bieten zu können“, erklärt Bürgermeister Steiner.

Vorreiterrolle bei Kinderbetreuung

Aktuell werden 982 Kinder in den Kindergärten und -krippen der Landeshauptstadt sowie den Tagesheimen der drei Volksschulen, der NMS Rosental sowie das Zentrum für Inklusiv- und Sonderpädagogik in der Neusiedler Straße betreut. Davon besuchen allein 542 Kinder einen der sechs städtischen Kindergärten bzw. eine der zwei Kinderkrippen oder die private Einrichtung in der Gölbeszeile. Alle Betreuungseinrichtungen sind ganztägig mit Mittagessen geführt.

Die 982 Kinder werden von 47 Kindergartenpädagoginnen, 23 Helferinnen und einem Helfer auf höchstem Niveau betreut, in der schulischen Tagesbetreuung kümmern sich 13 Pädagoginnen und sechs Helferinnen um die Kinder. Damit wird nicht nur die beste Betreuung der jüngsten Gemeindebürger garantiert, sondern die Stadt stellt darüber hinaus 90 sichere Arbeitsplätze, vor allem für Frauen, bereit.
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