13.09.2017, 07:11 Uhr

KOMMENTAR: Wenn Fake-News keine Chance haben

In Zeiten, in denen Falschmeldungen – sei es bewusst oder irrtümlich verbreitet – Konjunktur haben, ist die Suche nach der Wahrheit nicht immer leicht. Was wir sicher wissen: In den sozialen Medien ist sie nicht zu finden und auch Aussagen von Politikern sind zumindest mit Vorsicht zu deuten – vor allem in der Hektik eines Wahlkampfes.
Eine der Institutionen, die Fake News-befreit agiert, ist der Rechnungshof. Unabhängig und weisungsfrei sorgt dieses Kontrollorgan für faktenbasierte Transparenz. Die umfangreichen Informationen, die in den Rechnungshofberichten enthalten sind, dienen auch Journalisten als sichere Quelle für Recherchen.
Im Burgenland prüft der Landesrechnungshof seit 15 Jahren die Gebarung des Landes. Der Personalstand ist mit zwölf Mitarbeitern äußerst sparsam gehalten. Das Jubiläum sollte eigentlich Anlass sein, über eine Aufstockung nachzudenken – damit Fake News in Zukunft noch weniger Chancen haben.
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