29.11.2016, 12:28 Uhr

LBL hält 2-tägige Klausur in Neusiedl/See

Das Bündnis Liste Burgenland - LBL - hat an diesem Wochenende in Neusiedl am See eine Klausur abgehalten. Diskutiert wurde über die Themenbereiche Gesundheit, Familien, die Möglichkeiten einer Attraktivierung des Lehr- und Ärzteberufes und die Gemeinderatswahl 2017.

ORF-Bericht in Bgld heute ...

„Es kann nicht sein, dass für Asylwerber zig Mio € ausgegeben werden und für bgld Familien kein Geld vorhanden ist“, betont LBL-Chef LAbg. Manfred Kölly. Noch dazu waren diese Beträge vorher gar nicht im Budget! Er fordert daher erneut die Einführung eines Erziehungsgeldes im Bgld.
Auch Lösungsansätze für den Ärztemangel wurden erarbeitet. „In 5 - 7 Jahren wird uns die Pensionierungswelle bei Ärzten massiv treffen. Besonders das Südburgenland wird stark betroffen sein“, so LBL-Gesundheitssprecher und Regionalkoordinator Josef Hochwarter aus Jennersdorf. Aus diesem Grund ist ein sofortiges Handeln notwendig: Deckelung aufheben, Zusammenarbeit zwischen Ärzten fördern, Arztberuf attraktiver gestalten, Turnus- und Ausbildungsplätze für Fachärzte schaffen mit Verpflichtungserklärung im Burgenland zu arbeiten.

LAbg. Gerhard Hutter betonte im Rahmen der Pressekonferenz, dass der Lehrberuf attraktiver gemacht werden muss und die geförderten Lehrwerkstätten abgeschafft werden müssen. „Das Land buttert jährlich Millionen von Euro an Steuergeld in die Lehrwerkstätten. Bis zum Jahr 2018 sind es 5 Millionen Euro. Das ist der falsche Weg. Das Geld wäre besser investiert, wenn die Lehrbetriebe unterstützt werden würden. Ziel muss es sein, Lehrlinge von den Lehrwerkstätten in Lehrbetriebe zu bringen“, so Hutter. Das Bündnis Liste Burgenland schlägt auch vor, die Handelsschulen abzuschaffen. Kölly: „Handelsschulen sind nicht mehr zeitgemäß. Diese Schulform produziert nur Arbeitslose. Das können wir uns nicht mehr leisten. Die Jugend muss informiert werden, dass diese Schulausbildung keinen Sinn macht.“

Unter dem Motto „Bürger machen Politik – Politik von Bürgern für Bürger“ startet die LBL in das Gemeinderatswahljahr 2017. Landeskoordinator Uwe Hauer: „Leider steht in vielen Gemeinden immer die Parteipolitik und nicht die Sachpolitik im Mittelpunkt. Das habe ich in vielen Gesprächen mit den Menschen herausgehört. Bei uns steht der Bürger im Vordergrund und nicht die Interessen einer Partei. Das kommt bei den Menschen sehr gut an. Und diesen Weg werden wir auch weitergehen.“ Die LBL peilt eine Kandidatur in 50 Gemeinden bei der Gemeinderatswahl an.
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