26.06.2017, 15:28 Uhr

Nationalratswahl: Nominierten Kandidaten stellen sich Vorwahl

Landesparteiobmann Thomas Steiner sprach im Anschluss an die Landesparteivor-standssitzung über die Kandidierung und die nächsten Schritte bis zur Nationalratswahl. Bei den Wahlkreiskonventen Süd (am 3.7.) und Nord (am 5.7.) entscheiden 650 Delegierte über die Reihung der nominierten Kandidaten.

Bis 23. Juni war eine Nominierung als Kandidat möglich. Die Möglichkeiten bestanden aus einer Unterstützungserklärung durch 20 Parteimitglieder oder durch die Nominierung der Bezirkspar-teiobleute. Es stehen 26 Kandidaten zur Verfügung, während der Frauenanteil bei 62% liegt.
„Im Vorwahlstatut wurde festgelegt, dass bei den Konventen die Reihung vorgenommen wird. Zusätzlich wurde vereinbart, dass bei der Wahl die Person, die die meisten Vorzugsstimmen er-hält auch das Mandat zugesprochen werden soll.“, stellt Thomas Steiner klar. „Alle Kandidaten haben ein Fairnessabkommen unterschrieben und sind mit dieser Regelung einverstanden“, er-gänzt Landespartei-obmann Thomas Steiner.
„Der Anteil von Frauen wurde übertroffen. Das ist ein gutes Signal.“, erklärt Landesparteiobmann Thomas Steiner. Insgesamt setzt sich das Kandidatenteam aus erfahrenen Politikern, aber auch aus vielen neuen Gesichtern zusammen.

Volkspartei grenzt sich klar ab

Die Volkspartei Burgenland geht neue Wege bei der Kandidierung und grenzt sich damit wesent-lich von den anderen Parteien ab. Während andere alte Politik und den alten Stil vorantreiben, von oben herab bestimmen und Jungen keine Chance geben, öffnet sich die Volkspartei auf al-len Ebenen.
„Mit unseren Kandidaten haben wir eine Mannschaft gefunden, die gemeinsam mit Sebastian Kurz für eine neue Politik in Österreich steht“, lobt Christoph Wolf. „Die SPÖ, allen voran Lan-deshauptmann Nießl, versuchen das System Kurz zu kopieren. So führt Nießl das ‚Burgenland-gespräch‘ einführen – eine lupenreine Kopie von Sebastian Kurze“, kritisiert Wolf. „Die Bevölke-rung hat hier aber ein gutes Gespür, wer es ehrlich meint und wer die Kopiermaschine angewor-fen hat“, unterstreicht der Landesgeschäftsführer.
Mit 16. August stehen die Kandidaten der Landesliste fest und werden im Landesparteivorstand beschlossen.
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