08.03.2016, 08:43 Uhr

Ungleichbehandlung beim Öffi-Ticket beenden!

Am Mittwoch wurde im Parlament über die Petition für die Ausweitung des TOP-Jugendticket debattiert. Die SPÖ forderte vom Ministerium für Familie und Jugend eine bundesweite Einführung des TOP-Jugendticket.

„Das TOP-Jugendticket ist ein Erfolgsmodell und bringt leistbare Mobilität für alle Schüler und Lehrlinge im Raum Burgenland, Niederösterreich und Wien“, so Regionalsprecher NR DI Nikolaus Berlakovich. Das Familienministerium macht darauf aufmerksam, dass bei Ausweitung des Tickets auf Studenten auch alle Studierenden aus dem Ausland mitberücksichtigt werden müssten und dies sehr schwer zu finanzieren sei.

„Da Studenten genauso wie Schüler und Lehrlinge leistbare Mobilität brauchen, müssen hier Lösungen von der Landesebene angeboten werden. Burgenländische Studentinnen und Studenten, die an den FHs in Eisenstadt oder Pinkafeld studieren, bekommen keinen Cent vom Land. Auf der anderen Seite bekommen burgenländische Studentinnen und Studenten, die in Wien studieren, 50% des Semestertickets vom Land rückerstattet“, erläutert NR Berlakovich und ergänzt weiter: „Die Junge ÖVP Burgenland fordert seit Jahren den burgenländischen Referenten für Mobilität LH Hans Niessl dazu auf, die Ungleichbehandlung zu beenden und unsere burgenländischen Studenten ebenfalls zu fördern. Das ewige Verschieben der Probleme durch die rot-blaue Landesregierung ist sinnlos und bringt keine Lösung für die Burgenländerinnen und Burgenländer. Ich sehe hier ganz klar LH Niessl in der Pflicht.“
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