19.06.2017, 09:53 Uhr

AK-Präsident Michalitsch zur gesetzlichen Plichtmitgliedschaft: „Angriff auf die Pflichtmitgliedschaft ist Verrat an den Arbeitnehmern!“

AK Burgenland-Präsident Michalitsch: „Von den Serviceleistungen der AK profitieren alle Arbeitnehmer und besonders jene, die um ausständigen Lohn und nicht bezahlte Überstunden streiten müssen, oder im Krankenstand gekündigt werden.“ (Foto: AK Burgenland)
„Die solidarische Mitgliedschaft aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist die Existenzgrundlage der Arbeiterkammer. Sie sichert die Finanzierung aller Leistungen der AK, und die können sich sehen lassen!“, stellt AK-Präsident Gerhard Michalitsch klar.
„Mit ihrem Mitgliedsbeitrag von durchschnittlich € 6,19 im Monat sichern sich burgenländische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Beratung und Rechtsvertretung in einem Ausmaß, das sie sich sonst nicht leisten könnten.“

15,9 Millionen Euro für die Mitglieder erreicht

Konkret wurden im Vorjahr 58.000 Beratungen sowie 2.600 Rechtsvertretungen durchgeführt und dabei 15,9 Millionen Euro für die Mitglieder erreicht – das Eineinhalbfache dessen, was die AK-Umlage ausmacht.
„Von den Serviceleistungen der AK profitieren alle Arbeitnehmer und besonders jene, die um ausständigen Lohn und nicht bezahlte Überstunden streiten müssen, oder im Krankenstand gekündigt werden“, argumentiert Michalitsch.
Umso erstaunlicher, dass gerade die FPÖ, die sich gern als Vertreterin des „kleinen Mannes“ sieht, die Arbeitnehmervertretung schwächen will. Michalitsch: „Ein Angriff auf die Pflichtmitgliedschaft ist ein Verrat an den Arbeitnehmern!“.
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