31.10.2017, 14:21 Uhr

Burgenländer sparen 234 Euro im Monat

Das Sparbuch bleibt die beliebteste Sparform. (Foto: MEV)

Studie über das Sparverhalten der Burgenländer

EISENSTADT. Trotz niedriger Zinsen bleibt das Sparbuch weiterhin die beliebteste Sparform der Burgenländer. Das besagt eine aktuelle repräsentative  IMAS-Studie im Auftrag der Erste Bank und Sparkassen. 
Konkret haben 77 Prozent der Burgenländer Geld am Sparbuch, fast jeder Zweite lässt sein Geld sogar gleich am Girokonto liegen. Der Anteil jener, die nichts sparen, liegt bei 4 Prozent.

„Notgroschen“

Hauptgrund für das Sparen ist nach wie vor der „Notgroschen, bzw. um finanziell abgesichert zu sein“ (83 Prozent), gefolgt von der „Altersvorsorge“ (48 Prozent) und „Renovierungen“ (45 Prozent). Dahinter folgen die Aspekte „um sich was leisten zu können“ (44 Prozent), „für größere Anschaffungen“ (43 Prozent) und für „kleine Anschaffungen (PC, TV, etc.) (37 Prozent).
Der durchschnittliche Sparbetrag der Burgenländer liegt aktuell bei 234 Euro. Im Jahr 2011 waren es noch 189 Euro.

„Über das Sparbuch hinausdenken“

Ein Tipp von Michael Jeserschek, Direktor der Erste Bank im Burgenland: „Wenn man mit dem Ziel spart, um sich später etwas leisten zu können, muss man unbedingt über das Sparbuch hinausdenken.“
Würden die Österreicher nur 10 Prozent ihres nahezu unverzinsten Geldes zum Beispiel in Aktien umschichten, so wäre seit 2013 ein zusätzliches Geldvermögen von 4 Milliarden Euro zu erzielen gewesen.

Ethisch-nachhaltige Investments

Eine Form der Geldanlage wird für die Österreicher immer interessanter: ethisch-nachhaltige Investments. Jeder zweite Burgenländer weiß, was darunter zu verstehen ist, allerdings haben gerade einmal 2 Prozent auch solche Produkte.
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