23.11.2016, 17:00 Uhr

„Nicht verhindern, sondern umweltverträglich umsetzen“

Werner Zechmeister ist Leiter der Umweltanwaltschaft. (Foto: Tschank)

Landesumweltanwalt informierte über seine Tätigkeit

EISENSTADT (uch). Über viel Lob durfte sich Landesumweltanwalt Werner Zechmeister freuen, dass er von den Landtagsabgeordneten aller Parteien für seinen Tätigkeitsbericht der Jahre 2014 und 2015 bekam.

Aufgabenbereich

Der breit gefächerte Aufgabenbereich reicht von Begutachtungen und Stellungnahmen zu bewilligungspflichtigen Vorhaben über Teilnahme an Verhandlungen und Großverfahren bis hin zur Behandlung von Missstandsanzeigen.

Beschwerden

Für mediale Aufmerksamkeit sorgten dabei etwa Fälle wie der geplante Bau eines Schweinestalls, die Ablagerung von Altfahrzeugen oder die Unterstützung einer Bürgerinitiative für Lärmschutzmaßnahmen entlang eines Autobahnteilstücks.


Großverfahren

Im Blickpunkt der Öffentlichkeit stehen auch umstrittene Großprojekte, bei denen die Landesumweltanwaltschaft gemeinsam mit den Behörden versucht, die Auswirkungen auf die Umwelt möglichst gering zu halten. Der Landesumweltanwalt nennt dazu in seinem Tätigkeitsbericht exemplarisch zwei Fälle: Die Errichtung eines Einkaufszentrums und eines Windparks.

Öffentlichkeitsarbeit

Ein wesentlicher Teil des Tätigkeitsbereichs betrifft die Öffentlichkeitsarbeit, wie etwa die Kampagne „Sei keine Dreckschleuder“. Diese hat das Ziel, den Müll in den Straßengräben signifikant zu reduzieren.

Unbürokratisch

Landesumweltanwalt Zechmeister betont zu Beginn seines Tätigkeitsberichts, dass es ihm nicht darum geht, Vorhaben zu verhindern, „sondern im Rahmen der gesetzliche Vorhaben unbürokratisch daran mitzuwirken, Projekte möglichst umweltverträglich umzusetzen.“

Infos. www.rechthast.at
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