Der Kaminofen – Lagerfeuer im Wohnzimmer

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ENNS. (rh) Vor etwa 1,8 Millionen Jahren entdeckte der Mensch das Feuer. Laut einiger Forscher konnte man es damals zwar noch nicht selbst entzünden, jedoch wurden natürlich entstandene Waldbrände als Lagerfeuer am Leben erhalten. Neben der Möglichkeit, das Essen über den lodernden Flammen zuzubereiten, entdeckten die Menschen schnell auch die wärmenden Eigenschaften. So entstanden bald erste Feuerstätten in Wohngebäuden, die allerdings ohne Rauchabzug stark dem Lagerfeuertyp ähnelten. Erst später ging man dazu über, die entstandenen Rauchgase über einen Schornstein nach draußen zu leiten.

Im 15. Jahrhundert wurden die ersten Kaminöfen geboren, als man die Rückwand des Kamins mit gusseisernen Platten zierte und neben dem Schutz der Wand durch Hitze auch die wärmeabgebenden Eigenschaften entdeckte. Seither ist viel passiert. Mittlerweile gibt es den Kaminofen in allen möglichen Variationen und Ausführungen.

Welches Holz für welchen Ofen?

„Neben Scheitholz lassen sich moderne Kaminöfen auch mit Holzbriketts oder Holzpellets beschicken“, weiß Christoph Knauer, Ansprechpartner von kamin&ofen in Enns. Bevor man sich aber einen solchen anschafft, muss die Entscheidung über die Art des Brennstoffes fallen, da die Bauart des Ofens entsprechend ausgelegt werden muss. Das Heizen mit Pellets beispielsweise erfordert einen Spezialofen, während Kaminöfen für das Verbrennen von Scheitholz auch mit Holzbriketts betrieben werden können. „Die ebenfalls erhältlichen Braunkohle-Briketts empfehlen wir aber keinesfalls, da diese viel giftige Asche erzeugen, die nicht auf dem Kompost entsorgt werden sollte“, erklärt Knauer.

Die geeignetsten Holzarten für den Kaminofen sind heimische Harthölzer wie Buche oder Esche. Aber auch Nadelhölzer können als Brennstoff verwendet werden. Die Nachteile beschränken sich hierbei auf einen recht starken Funkenflug. „Außerdem brennen Nadelhölzer relativ schnell ab“, ergänzt der Fachmann.

Im modernen Wohnbau dominieren träge Heizsysteme (Fußbodenheizung) auf Niedrigenergie-Basis. Für diese Systeme ist der Kaminofen der perfekte Partner. Neben dem rein praktischen Nutzen sind Kaminöfen aber vor allem etwas fürs Auge und Gemüt. Dank modernem Design bereichert ein gut gewählter Kaminofen jedes Wohnzimmer und sorgt für ein gemütliches Beisammensein in den eigenen vier Wänden.

Autor:

Rafael Haslauer aus Enns

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