Buchautor Herbert Helfrich
„Spontane Inspirationen gehen mir unter die Haut“

Falls Herbert Helfrich nicht gerade schreibt, singt er im Stifts-Chor, spielt Tennis oder baut Objekte aus Holz.
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  • Foto: Herbert Helfrich
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Herbert Helfrich aus St. Florian ist leidenschaftlicher Hobby-Autor und begeistert mit seinen Büchern nicht nur Jugendliche, sondern auch Erwachsene.

ST. FLORIAN. 17 Jahre lang war Herbert Helfrich Direktor an der Volks- und Mittelschule des Schulvereins der Kreuzschwestern in Linz. Davor unterrichtete der St. Florianer Religion, Deutsch und Physik. Seit fast zwei Jahren ist er im Ruhestand und geht leidenschaftlich gerne seinem Hobby nach: Schreiben. Wenn er nicht gerade den Stift schwingt oder die Tastatur bearbeitet, singt er im Stifts-Chor und bei der Schola-Floriana, spielt Tennis oder arbeitet gerne an Objekten aus Holz, die dann im Garten ihren Platz finden. Im Interview spricht er über seine Inspirationen, wie er zum Schreiben kam und welche Projekte gerade anstehen.

BezirksRundschau: Wie kamen Sie zum Schreiben?
Helfrich: Ich war viele Jahre lang Mitglied im Literaturverein Tintenfische. Dort gab es regelmäßige Treffen, es wurde geschrieben und vorgelesen. Später kam es dann zu öffentlichen Lesungen, Sammelbände wurden veröffentlicht und mit der Zeit begann ich, meine Erzählungen Verlagen anzubieten. Grundsätzlich hat mich die Literatur und das Lesen immer begleitet und fasziniert.

Wie viele Bücher haben Sie bereits veröffentlicht?

Da wäre das Kinderbuch „Erasmus, der Holzvogel aus dem Stiegenhaus“, die beiden Jugendbücher „Der Schatten des Mädchens“ und „Gespensterdoktor“, die bereits 2003 und 2001 veröffentlicht und jetzt neu überarbeitet wurden, sowie mein Kurzroman „Die Zeichen des Bussards“. Zudem habe ich Gedichte und Erzählungen in Anthologien veröffentlicht und meine Gedichte auch im offenen Radio im Landesstudio Oberösterreich vorgelesen. Eine sehr verkürzte Version meiner Erzählung „Das Ölkam-Minchen“ befindet sich auf den Wegtafeln des Donauradweges in St. Florian Ölkam und Weiling.

Woher holen Sie sich die Ideen für Ihre Romane?
Die Inspirationen treffen mich meist ganz spontan und gehen mir immer unter die Haut. Beim „Schatten des Mädchens“ war es im Keltenmuseum Mitterkirchen. Im Grab der Fürstin liegt gleich links beim Eingang in einer Grube das Skelett eines Mädchens, eines sogenannten Bauopfers. Beim „Gespensterdoktor“ inspirierte mich das Foto einer mumifizierten Knabenleiche in einem Gendarmerie-Protokoll. In den 60er Jahren wurde die Leiche in einem Schloss im doppelten Fußboden entdeckt, der Tod des 15-Jährigen wurde niemals aufgeklärt. Ihm habe ich das Buch gewidmet.

An welche Zielgruppe richten sich Ihre Bücher?
Zunächst an Jugendliche ab zehn Jahren – außer „Die Zeichen des Bussards“, da es sich um einen Kurzroman für Erwachsene handelt, der das Genre der Freibeuterei im 18. Jahrhundert behandelt – aber auch an Erwachsene. Ich habe nie typisch nur für Kinder und Jugendliche geschrieben, mein Schreibstil ist für junge Leser schon ein wenig herausfordernd.

Arbeiten Sie gerade an einem neuen Projekt?
Ja, ich schreibe „Die Zeichen des Bussards“ neu und verlängere die Erzählung. Jetzt im Ruhestand hat sich die Muße zum Schreiben wieder eingefunden.

Welche Tipps können Sie angehenden Autoren oder solchen, die es noch werden wollen, mitgeben?
Das ist keine leichte Frage, weil jeder Autor seine eigene, ganz persönliche Vorstellung vom Schreiben hat. Für mich ist es die Fantasie und die Verbohrtheit in eine Idee oder eine Geschichte. Über Schreibstile lässt sich sowieso streiten, aber die Geschichte sollte auf jeden Fall ansprechend sein und die Leser in ihren Bann ziehen.

Die Bücher sind im Rhätikon-Verlag, united p.c. Verlag und im Buchhandel erhältlich.

Falls Herbert Helfrich nicht gerade schreibt, singt er im Stifts-Chor, spielt Tennis oder baut Objekte aus Holz.
Autor:

Marlene Mitterbauer aus Enns

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