Umwelt
Achtlose Müllentsorgung gefährdet Mensch und Tier

Landwirte setzen mit einer Müll behängten Erntedankkrone ein Zeichen gegen die Verunreinigung von Wald, Feld und Wiese.
  • Landwirte setzen mit einer Müll behängten Erntedankkrone ein Zeichen gegen die Verunreinigung von Wald, Feld und Wiese.
  • Foto: OÖ Bauernbund
  • hochgeladen von Marlene Mitterbauer

Immer mehr Menschen werfen ihren Abfall achtlos in Feld, Wald und Wiese weg. Plastikmüll und vor allem Metalldosen verunreinigen das Erntegut und sind lebensgefährlich für Tiere.

REGION. „Nicht nur die Weltmeere, die jetzt häufig in den Medien vorkommen, sind voll Müll. Auch bei uns wird Abfall achtlos in der Natur weggeworfen. Für die heimische Landwirtschaft stellt der zunehmende Müllanfall vor allem entlang von viel befahrenen Straßen ein substanzielles Problem dar,“ so der Jungbauernlandesobmann Christian Lang. Das achtlose Wegwerfen von Müll wird zu einer immer größer werdenden „Sauerei“ und verschandelt nicht nur die Landschaft, sondern verschmutzt und gefährdet auch die Umwelt.

Gefahr für Mensch und Tier

Aktive Müllvermeidung ist ein wichtiger Bestandteil von Tierschutz, bereits ein kleines Stück Metall im Futter kann den Tod eines Tieres bedeuten. Besonders Zigarettenstummel richten großen Schaden an, da sie nicht verrotten und somit Böden und Grundwasser verseuchen. In der arbeitsintensiven Zeit um die Ernte sind Landwirte gezwungen, den Müll händisch einzusammeln.

Erntedank soll Bewusstsein schaffen

Die OÖ Jungbauernschaft hat bewusst die Erntezeit gewählt, um auf die Müllproblematik aufmerksam zu machen. Mit einer Erntedankkrone – behängt mit Müll – soll ein Zeichen gegen das „Littering“ (Vermüllung) gesetzt werden. Bauernbunddirektorin Maria Sauer fordert von den Verantwortlichen im Bereich Umwelt- und Klimaschutz, dass die Haftungsfrage geändert wird. Der Verursacher von Müll soll zukünftig haften, nicht die, auf deren Grund achtlos Müll entsorgt wird. Ebenso fordert sie, dass Strafen für Vermüllung vor allem durch Sozialstrafen abgeleistet werden müssen, denn nur so würde ein nachhaltiger Erziehungserfolg erzielt werden.

Autor:

Marlene Mitterbauer aus Enns

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