Änderung bei Apotheken-Bereitschaftsdienst

  • Foto: Andreas Hoyer ist der Inhaber der Nibelungen-Apotheke in St. Valentin. Auch er ist von der Umstellung betroffen.
  • hochgeladen von Bianca Karr-Sajtarevic

ST. VALENTIN, KRONSTORF. Mit 2018 wurde der Bereitschaftsdienst der Apotheken unter anderem in St. Valentin und Kronstorf geändert. Diese Veränderungen sind aufgrund neuer gesetzlicher Arbeitszeitrichtlinien notwendig. Es erfolgt eine Umstellung auf einen täglichen Wechsel. Zudem wird ein Turnusdienst an Wochenenden eingeführt. Jeweils von 20 Uhr bis 8 Uhr wird es zwischen Amstetten und Enns eine Notfallapotheke geben, die im Bedarfsfall (Not-Verordnung) auch eine Zustellung in diesem Zeitraum organisiert. Dieses Service ist neu und garantiert bei bettlägrigen und nichtmobilen Patienten die Versorgung mit Arzneimitteln.

Versorgung weiterhin Tag und Nacht gewährleistet

Die Versorgung mit notwendigen Arzneimittel wird weiterhin am Tag, aber auch während der Nacht von den Apotheken durchgeführt. Dies ohne Zuschuss der Krankenkassen oder des Landes. Die Apotheken finanzieren die Bereitschaftsdienste aus deren Budget. „Der künftige Turnusbereitschaftsdienst verlangt unseren Kunden vielleicht einen kurzen Blick in den Notdienstkalender vor einer Fahrt zur Apotheke ab, aber garantiert auch weiterhin, dass ein akademisch ausgebildeter Apotheker, oder eine Apothekerin in unserer Region rund um die Uhr verfügbar ist", so Andreas Hoyer, der die Nibelungen-Apotheke in St. Valentin betreibt. Die Notfallsapotheke ist auch durchgehend telefonisch erreichbar und mit Personal besetzt.

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