"Alles wäre besser als ein Umweg über Linz"

Die Totalsperre sorgt bei Pendlern für Sorgenfalten.
  • Die Totalsperre sorgt bei Pendlern für Sorgenfalten.
  • Foto: BRS/Plank
  • hochgeladen von Ulrike Plank

MAUTHAUSEN, ST. PANTALEON-ERLA (km). "Einer unserer drei Standorte befindet sich im Donaupark in Mauthausen", sagt Sabine Sallmann, Geschäftsführerin von Optik Lindorfer. "Da wir die Brillengläser selbst in die Fassungen einschleifen und sich die Hauptwerkstatt in Mauthausen befindet, müssen wir mehrmals in der Woche Botendienstfahrten zwischen unseren Filialen in Enns, St. Valentin und Mauthausen erledigen", so Sallmann. "Wenn aber die Donaubrücke für so lange gesperrt ist, wird das für uns nicht einfach werden. Wir müssen uns komplett neu organisieren." Auch eine Mitarbeiterin ist von der Sperre 2018 betroffen. "Ihre Fahrtzeit in die Arbeit wird sich durch die Sperre massiv verlängern. Eine Änderung und Optimierung ihrer Arbeitszeiten, würde sich natürlich auch auf andere Mitarbeiter auswirken", so Sallmann. Zwar habe man sich bereits erste Gedanken zur Sperre gemacht, jedoch sei man auf keine ideale Lösung gekommen. "Alle Möglichkeiten erscheinen besser als jeden Tag einen weiten Umweg über Linz nehmen zu müssen", so die Geschäftsführerin, die während der Zeit der Sperre mit finanziellen Einbußen rechnet. Viele Bewohner der Region Enns würden gerne in den Donaupark zum Einkaufen fahren. "Ich befürchte, dass diese durch die Sperre deutlich weniger werden, somit auch unsere Filiale im Donaupark schlechter besucht werden wird."

Sperre auf Winter verteilen?

Sallmann ist nicht die einzige Unternehmerin, die die Totalsperre 2018 vor eine Herausforderung stellt. "Anscheinend müssen die Querträger der Stahlkonstruktion unter der Asphaltfahrbahn ausgewechselt werden", erklärt Karl Hasenöhrl, Geschäftsleiter der Hasenöhrl GmbH. "Die angedachte Brückensperre im Sommer 2018 sollte insoweit überdacht werden, ob nicht zumindest die Hälfte der Arbeiten in den Wintermonaten vorgenommen werden kann", so der Bauunternehmer. Denn in den Wintermonaten sei der Verkehr ungefähr um die Hälfte weniger als in den Sommermonaten. "In den Wintermonaten fallen die Fahrten der Bauwirtschaft fast zur Gänze weg und auch in den anderen Branchen wird üblicherweise nicht mit Vollauslastung gearbeitet. Vielleicht kann man die Arbeiten, welche im Sommer notwendig sind auf den Monat August minimieren."

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Autor:

Katharina Mader aus Enns

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