Engagement für Bienen
Auszeichnung für Niederneukirchen und Kronstorf

Klima-Landesrat Stefan Kaineder (l.) mit den engagierten Gemeindevertretern der 20 neu ausgezeichneten bienenfreundlichen Gemeinden.
  • Klima-Landesrat Stefan Kaineder (l.) mit den engagierten Gemeindevertretern der 20 neu ausgezeichneten bienenfreundlichen Gemeinden.
  • Foto: Land OÖ/Lisa Schaffner
  • hochgeladen von Marlene Mitterbauer

Am Dienstag wurden 20 oberösterreichische bienenfreundliche Gemeinden von Landesrat Stefan Kaineder ausgezeichnet – darunter auch Niederneukirchen und Kronstorf.

NNK, KRONSTORF. Bienenfreundliche Gemeinden setzen sich aktiv für den Bienenschutz und die Artenvielfalt ein – sie verzichten mit Unterstützung des Bodenbündnis OÖ auf Pflanzenschutzmittel auf öffentlichen Grünflächen, bepflanzen diese bienenfreundlich oder laden die Bevölkerung dazu ein, auch ihre Hausgärten in kleine Insekten-Oasen zu verwandeln. „Unsere bienenfreundlichen Gemeinden sind Vorbilder im Einsatz für mehr Vielfalt und beweisen, dass es auch ohne Umweltgifte geht. Sie zeigen als Vorreiter auf, wie Bienen- und Umweltschutz im öffentlichen Raum funktioniert – ein wichtiger Schritt in Richtung Nachhaltigkeit und dem Bewahren unserer Lebensgrundlagen für die nächsten Generationen“, sagt Klima-Landesrat Stefan Kaineder. 

Alljährliches Vernetzungstreffen

Noch vor der feierlichen Auszeichnung im Kulturzentrum ALFA Laakirchen, fand das alljährliche Vernetzungstreffen der bienenfreundlichen Gemeinden statt. Neben Erfahrungsberichten konnten die Anwesenden beim Hauptvortrag von Markus Kumpfmüller erfahren, welche Bäume und Sträucher für Insekten besonders wertvoll sind und wie Blumenwiesen richtig angelegt werden. „Es gilt trotz der herausfordernden Corona-Pandemie nicht auf die anderen brennenden Zukunftsfragen, wie den Klima- und Bodenschutz aber auch den Verlust der Artenvielfalt zu vergessen. Daher freut es mich sehr, dass weitere 20 Gemeinden ihre Anstrengungen für mehr Vielfalt und Achtsamkeit für die Natur fortsetzen und wir sie in das Netzwerk der bienenfreundlichen Gemeinden aufnehmen durften“, betont Gerlinde Larndorfer vom Bodenbündnis OÖ.

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