Donaubrücke Mauthausen
Bürger radelten für Verkehrswende

Rund 60 Teilnehmer radelten am 19. Juni für eine neue, dem Verkehr angepasste Donaubrücke.
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  • Rund 60 Teilnehmer radelten am 19. Juni für eine neue, dem Verkehr angepasste Donaubrücke.
  • Foto: Foto: Heinz Steininger
  • hochgeladen von Marlene Mitterbauer

Die Bürgerinitiative 4.0 lud am 19. Juni, dem Verkehrswende Aktionstag, zu einer Protest-Radrundfahrt durch das Planungsgebiet der neuen Donaubrücke ein.

ST. PANTALEON-ERLA, ST. VALENTIN. Die Bürgerinitiative 4.0 fordert weiterhin eine neue, dem Verkehr angepasste Donaubrücke am derzeitigen Standort, inklusive Rad- und Gehweg. Laut Landtagsbeschluss soll aber 700 Meter flussabwärts eine neue Brücke, mit Anschluss an die B1, gebaut werden. Nach zahlreichen Gesprächen der Initiative mit Landtags-Abgeordneten aller Parteien und mit Verkehrslandesrat Schleritzko, herrscht in Niederösterreich bereits ein Einsehen. Es wurden auch Resolutionen von den Gemeinden St. Pantaleon, Ennsdorf und St. Valentin gegen das geplante Projekt eingebracht. Der Landtag ließ daraufhin das Projekt neuerlich überprüfen, inklusive der bevorzugten Variante. Das Ergebnis ist aber bis dato offen. Das Land Oberösterreich und der Verein DoNeuBrücke bleiben aber, trotz schlagender Argumente, weiterhin stur.

Fahrrad-Protest

Aus diesem Grund radelten am 19. Juni, in Begleitung der Polizei, rund 60 Teilnehmer durch das Planungsgebiet der neuen Donaubrücke. Darunter auch bekannte lokale Gesichter wie die St. Valentiner Gemeinderätin Monika Oberradter, die Gemeinderäte Michael Pichler und Martin Fenkhuber aus St. Pantaleon, der ehemalige Ennsdorfer Gemeinderat und Hauptinitiator der Pyburgumfahrung Ludwig Riedl und Gemeinderat Johann Hinterplatter aus Mauthausen. Nach einer kurzen Begrüßung von Josef Alkin, Vize-Bürgermeister von St. Pantaleon, startete der Protestzug beim ehemaligen Zambelli-Betriebsgelände in Rems. Die Strecke verlief entlang der B123a über Wagram bis zum Kreisverkehr vor der Donaubrücke in Pyburg, über die Brücke nach Mauthausen zum Bahnhof und nach Albing. Zurück zum Startpunkt ging es durch den Raaderwald, der ebenfalls von einigen Varianten der Verbindungsstraße, bedroht wäre. „Ich bin froh, dass die Rad-Tour so positiv verlaufen ist. Wir haben das ganze gut organisiert und erhielten auch perfekten Begleitschutz durch die Polizei St. Valentin und Mauthausen“, so Martin Fenkhuber von der Initiative.

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