Sei Scharfmacher
Chili: Wer hat den Schärfsten in der Region Enns?

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Sei Scharfmacher: Probe vom selbst angebauten Chili einsenden und analysieren lassen.

REGION ENNS. Die BezirksRundschau und die HTL Wels suchen den schärfsten Chili des Landes. Die eingesendeten Früchte des Nachtschattengewächses werden wissenschaftlich analysiert. Die Besitzer der schärfsten Exemplare aus allen Bezirken erhalten von den oö. Gärtnern Gutscheine im Wert von 100 Euro, der Landessieger zusätzlich zehn Messungen in den Labors der HTL Wels.

Vorjahres-Sieger war aus Traun

Mit einem Schärfegrad von 1.617.188 Scoville war die „Bhut Jolokia“ von Herbert und Monya Lang aus Traun voriges Jahr der schärfste Chili im Bezirk Linz-Land. Die beiden sind heuer wieder fix mit dabei und wollen ihr Ergebnis vom Vorjahr sogar noch toppen.

Chilis sind scharfe Paprika

Bezirksgärtnermeister Sebastian Sandner aus St. Florian informiert: "Chili gehört zur Pflanzengattung der Paprika. Also einfach ausgedrückt ist der Chili eine scharfe Paprika." Auch wenn man von Schoten spricht, handelt es sich beim Chili eigentlich um eine Beere. Die Schärfe wird in der Messeinheit Scoville angegeben.
Dass eine Chilizucht in Linz-Land genauso Frauensache ist, beweist die Kematnerin Gisela Peutlberger-Naderer. Die SPÖ-Landtagsabgeordnete mit dem grünen Daumen warnt vor übertriebenem Leichtsinn beim Verzehr von Chilis: „Die Leute glauben, sie können jede Chili essen, das geht nicht immer gut.“ Für Peutlberger-Naderer ist die Chili ganz klar „eine Kämpferpflanze. Am spannendsten sind die Experimente bei der Zucht und auch der Tausch der Samen mit anderen Gärtnern bereichert den eigenen Garten.“

Saat Mitte Februar einlegen

Das Saatgut – im ausgewählten Handel oder bei Liebhabern erhältlich – legt man am besten Mitte Februar in eine nicht zu kalkhaltige Anzuchterde ein. Die mäßig durchnässte Erde wird an einen Platz mit einer Temperatur zwischen 20 und 30 Grad gestellt. Nach etwa zwei Wochen erscheinen die Keimblätter. Ein bis zwei Wochen später werden diese pikiert und an einen sonnigen Platz gestellt. "Man sollte die Wärmebedürftigkeit der Pflanzen berücksichtigen", rät Sandner. Haben die Gewächse eine Höhe von circa zehn Zentimetern erreicht, werden sie in Komposterde gepflanzt. Nach den Eisheiligen sollen sie an einen windgeschützten Ort im Freien platziert werden, am besten im Gewächshaus oder Folientunnel.

Die BezirksRundschau und die HTL Welsnsuchen den schärfsten Chili Oberösterreichs!

•Selbst gezogenen Chili trocknen: Um die Schärfe der Schoten zu bewahren, empfiehlt sich ein Vortrocknen in der Sonne, danach im Dörrautomaten vollständig trocknen (oder im Backrohr bei moderater Temperatur).
Einsenden bis 17. Oktober: Achtung! Nur vollständig getrocknete Proben einsenden (Gefahr der Schimmelbildung), am besten in wiederverschließbaren Plastiksäckchen.
HTBLA Wels, Abteilung für Chemieingenieurwesen, Kennwort: Chili, Fischergasse 30, 4600 Wels
Teilnahmeformular und Teilnahmebedingungen unter
meinbezirk.at/scharfmacher downloaden und zusammen mit der Probe versenden.

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