Halloween-Special
Das Gruselhaus von Kronstorf

Der Kürbismann erzeugt besonders im Dunkeln großes Unbehagen – Gänsehaut ist da vorprogrammiert.
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  • Der Kürbismann erzeugt besonders im Dunkeln großes Unbehagen – Gänsehaut ist da vorprogrammiert.
  • Foto: Praetzel
  • hochgeladen von Marlene Mitterbauer

In der Himbeerstraße in Kronstorf steht das ganze Jahr über ein normales Einfamilienhaus – außer zu Halloween: Da verwandelt es sich in ein düsteres Anwesen mit Gänsehautgarantie.

KRONSTORF. Schaurige Geister, alte Hexen, die abscheuliche Getränke brauen, verstreute Totengebeine und überdimensionale Spinnen: Familie Praetzel aus Kronstorf hat in ihrem Garten nichts ausgelassen, was nicht gruselig wäre. Bereits seit drei Jahren verwandelt sich das Grundstück in einen Vorhof zur Hölle. „Ein guter Freund, selbst Halloween-Fanatiker, brachte uns auf die Idee, unser Haus gruselig zu dekorieren. Seitdem machen wir das jedes Jahr und es kommen immer wieder neue Ideen dazu“, erzählt Stefan Praetzel. Die Dekoration ist nie gleich, Hexen und Geister bilden aber stets den Grundstock. Neu ist heuer ein riesiger Mann, auf dessen Schultern ein Kürbis thront. Aus seinem gierigen Maul lugt ein halbes Baby – an Kreativität mangelt es den Praetzel‘s nicht. „Der Kürbismann war ursprünglich eine Vogelscheuche. Die fiel aber um und plötzlich war der Kopf weg, also überlegte ich mir einen neuen Kopf, fing zum Skizzieren an und heraus kam der Kürbismann“, so Praetzel.

Für Kinder ein echtes Highlight

Rund zwei Monate dauert es, bis die Halloween-Deko fix fertig gebastelt und aufgestellt ist – bereits im Frühjahr beginnen die Planungen. Aus Tapetenkleister, Zeitungspapier, Holz und alten Kleidern entstehen dann schaurige Figuren, an denen die Gruselfanatiker bis zu 30 Stunden arbeiten. „Wir versuchen immer, aus Gegenständen, die man nicht mehr braucht, etwas Neues zu basteln. Die Finger und Zehen des Kürbismannes zum Beispiel bestehen aus alten Holzkleiderbügeln vom Dachboden. Oft finde ich auch etwas brauchbares im Altstoffsammelzentrum, das ich auf Nachfrage mit nach Hause nehme und in die Halloween-Deko einfließen lasse.“ Besonders für Kinder ist der Gruselgarten ein echtes Highlight und darf gerne bestaunt werden. „Wegen Corona werden wir die Süßigkeiten heuer auf unsere Bar legen, so können die Kinder ihre Sackerl auffüllen und sich in Ruhe umsehen“, sagt Praetzel und fügt hinzu: „Doch Vorsicht – ich und meine Frau Katja verkleiden uns auch gerne, könnte also sein, dass manche der Figuren zum Leben erwachen.“

„Zombies könnten künftig ein Thema sein“

Für das nächste Jahr wollen die beiden Kronstorfer dem Gruselgarten wirklich mehr Leben einhauchen – im wahrsten Sinne des Wortes. „Wir überlegen, wie wir die Figuren in Zukunft beweglicher und geräuschvoller machen, unser Freund tüftelt bereits an der Technik. Auch Zombies könnten künftig ein Thema sein “, so Praetzel. Zu finden ist das Haus in der Himbeerstraße in Kronstorf/Unterhaus .

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