Literaturgarten St. Florian
Ein Platz für die Seele

Der Imker und der Gärtner: Kurt Feichtner und Augustinus Klein (von links).
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  • Der Imker und der Gärtner: Kurt Feichtner und Augustinus Klein (von links).
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Im Literaturgarten beim Stift St. Florian soll in den kommenden Wochen ein Blumen-Paradies für die Wildbienen erblühen.

ST. FLORIAN. Seit mehr als 30 Jahren kümmert sich Gärtner Augustinus Klein freiwillig um den Literaturgarten beim Stift St. Florian. Gemeinsam mit dem St. Florianer Bienenbeauftragten und Imker Kurt Feichtner hat er sein neuestes Projekt gestartet: Einen Bienenschutzgarten samt Tränke. "Wer einen eigenen Garten hat, der braucht nur einen Quadratmeter bienenfreundlich gestalten und tut der Natur viel Gutes damit", sagt der Gärtner. "In den nächsten Wochen werden vermehrt Bienen und Schmetterlinge in den Literaturgarten kommen, um sich an der neu errichteten Tränke zu laben", sagt Imker Kurt Feichtner. Für ihn und den Gärtner Klein ist die Bio-Diversität Credo: "Die Artenvielfalt und Symbiose ist das Wichtigste in der Natur. Es gibt Blumenarten, die ohne einer bestimmten Wildbiene nicht weiterleben können. Mit bienenfreundlichen Flächen wie im Literaturgarten unterstützt man die Natur."

Ehemaliger Gemüsegarten

Die heutige Anlage war früher der Gemüsegarten des Meierhofs des Stifts St. Florian. Heute wird er durch die Mitglieder und Gönner des Verschönerungsvereins St. Florian erhalten und ehrenamtlich von Augustinus Klein gepflegt. Neben unzähligen Blumen warten auch 50 verschiedene Kräuter auf die Besucher des Literaturgartens. "Es ist ein Platz, an dem man meditieren kann, sich ausrasten und einfach entspannen kann", so Klein. Der leidenschaftliche Gärtner empfiehlt Gästen, den Garten hautnah zu erleben: "Man muss an den Kräutern riechen, die Blüten anfassen und einfach die Lebendigkeit der Natur auf sich wirken lassen." Für Klein ist die Harmonie im Garten wichtig. "Ich möchte dem Trend der wüsten-ähnlichen Gärten, die Leute vor ihren Häusern anlegen, meist vom Mähroboter besetzt, entgegenwirken. Ich möchte zeigen, dass es nach wie vor natürlicher und harmonischer geht." Der Gärtner freut sich, wenn sich Leute in dem von ihm betreuten Garten zuhause fühlen. "Es kommen Leute, die keinen eigenen Garten haben. Zu ihnen sage ich, ,das ist jetzt deiner, genieße ihn'. So kann ich vielen eine Freude bereiten." Der Besuch im Garten ist kostenlos und wer sich im Garten verewigen möchte, kann sich ins Gästebuch eintragen.

Autor:

Michael Losbichler aus Enns

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