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Ennser Gesundheitszentrum nahm Betrieb auf

Die Stadt Enns unterstützte das Pilotprojekt von Anfang an. Seit 9. Jänner ist das Ennser Gesundheitszentrum schließlich auch in Betrieb.
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  • Die Stadt Enns unterstützte das Pilotprojekt von Anfang an. Seit 9. Jänner ist das Ennser Gesundheitszentrum schließlich auch in Betrieb.
  • Foto: Haas Architektur/Szabados
  • hochgeladen von Katharina Mader

ENNS. Nach fünf Jahren Verhandlungen erfolgte am ehemaligen Hallenbad-Gelände im Frühjahr 2015 der Startschuss für das geplante Gesundheitszentrum Enns. „Ich bin überzeugt davon, dass mit dem Gesundheitszentrum die ärztliche Grundversorgung nicht nur gesichert, sondern sogar noch verbessert wird. Alle Ennserinnen und Ennser werden von dieser zukunftsweisenden Einrichtung profitieren“, betonte Bürgermeister Franz Stefan Karlinger in seiner Rede beim Spartenstich. Die Stadtgemeinde stelle das Grundstück mit einem Bauvertrag zur Verfügung und unterstütze das Gesundheitszentrum außerdem mit einer Anschubfinanzierung, so Karlinger.

Erstmals in Oberösterreich

Nun – nicht ganz ein Jahr später – können die Patienten das umfassende Angebot an medizinischen Leistungen in der Kathrein-Straße in Anspruch nehmen. Auf rund 800 Quadratmetern bieten die Allgemeinmediziner der Gemeinde Enns mit weiteren Fachärzten ein deutlich erweitertes Angebot an Leistungen. Durch die Verlagerung passender Tätigkeiten auf Fachkräfte sollen die Hausärzte ab jetzt für die wesentlichen Bereiche ihrer Tätigkeit freigespielt werden. Damit soll es für die Patienten zu deutlich kürzeren Wartezeiten und zu einer effizienteren Betreuung durch die Hausärzte kommen.

„Ich begrüße das Gesundheitszentrum in Enns“, so Landeshauptmann Josef Pühringer (ÖVP). „Das Engagement der Ärzte rund um Wolfgang Hockl macht diesen Meilenstein in der medizinischen Versorgung möglich. In Oberösterreich werden wir in Zukunft hoffentlich noch mehrere Gesundheitszentren, sogenannte Primärversorgungseinheiten, eröffnen.“

Wolfgang Gruber: „Chance, Gesundheitswesen auch aktiv mitzugestalten“

Wolfgang Gruber übernahm die Geschäftsführung im neu eröffneten Gesundheitszentrum (GHZ). „Das Gesundheitswesen wird sich ändern", so Gruber. Denn: Eine solche Primärversorgung sei ein erster Schritt zur Neugestaltung des oberösterreichischen Gesundheitswesens. „Wir haben hier die Chance, das Gesundheitswesen auch aktiv mitzugestalten.“

Die Vorteile für die Patienten liegen für Gruber auf der Hand: „Es ist eine konsequente Verbesserung der medizinischen Grundversorgung im Rahmen unserer Möglichkeiten. Dies ist und war unser Credo.“ Kürzere Wartezeiten für Patienten sei eine dieser Verbesserungen.

Wolfgang Hockl: „Wollen mehr Kollegen begeistern“

Der Ennser Stadtarzt Wolfgang Hockl ist Initiator des ersten Primärversorgungszentrums in Oberösterreich. „Es ist der Beginn einer neuen Ära der Gesundheitsversorgung, die den Bedürfnissen der Bevölkerung auf unterschiedlichen Ebenen entgegenkommt.“ Gemeinsam mit einem breit aufgestellten Team will er sich den Herausforderungen der Zukunft stellen. „Ein bisher vernachlässigtes Thema wird die Prävention sein. Das ist neu und in dieser Dimension einzigartig in Österreich“, so Hockl. Die Einbindung der Kollegen in den Praxen, modernere Arbeitsbedingungen und eine gute Ausbildung liegen Hockl besonders am Herzen. „Dadurch wollen wir für die Zukunft wieder mehr junge Kollegen für die Allgemeinmedizin begeistern. Denn nur mit verbesserten Strukturen und Rahmenbedingungen können wir uns weiterentwickeln.“

Gesundheitszentrum im Überblick

Die Ennser Allgemeinmediziner arbeiten mit dem neueröffneten Gesundheitszentrum Hand in Hand: Silke Eichner, Sarah Sonne-Schneiderbauer, Rita Schneitler, Katharina Winkler, Wolfgang Hockl und Hubert Leutgöb.

Neben den Allgemeinmedizinern finden sich auch Fachärzte im neuen Gesundheitszentrum: Manuel Edelmayr (Facharzt für Augenheilkunde), Gertrud Trauner und Karin Auinger (Fachärzte für Psychiatrie), Kerstin Käferböck, Sarah Schrödl, Michael Klamuth und Christina Mallinger (Physiotherapeuthen) und Günther Firmberger (Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und Geriatrie).

Für ein abgerundetes Angebot sorgen neben einer Vielzahl von Allgemeinmedizinern und Fachärzten auch andere Einrichtungen: Körperwelt Grasser und eine Apotheke.

Weitere Informationen sind unter <a target="_blank" rel="nofollow" href="https://www.ghz-enns.at/">www.ghz-enns.at</a> zu finden.

Autor:

Katharina Mader aus Enns

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