Bürgerplattform Pro Ennsdorf-Windpassing
Erste Protestaktion geplant

Eines der vielen Plakate der Bürgerplattform Pro Ennsdorf-Windpassing, das sich gegen den geplanten Ausbau der Umfahrungsstraße Pyburg-Windpassing richtet.
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  • Eines der vielen Plakate der Bürgerplattform Pro Ennsdorf-Windpassing, das sich gegen den geplanten Ausbau der Umfahrungsstraße Pyburg-Windpassing richtet.
  • Foto: Pro Ennsdorf-Windpassing
  • hochgeladen von Marlene Mitterbauer

Weil die geplante Trassenführung der neuen Donaubrücke Mauthausen der Bürgerplattform Pro Ennsdorf-Windpassing sauer aufstößt, soll es am kommenden Freitag bereits eine erste Protestaktion geben.

ENNSDORF. Die Bürgerplattform Pro Ennsdorf-Windpassing, welche sich Ende August gebildet hat, will den vom Land NÖ geplanten Ausbau der Umfahrungsstraße Pyburg-Windpassing verhindern. Bei der geplanten Variante soll die rund drei Jahre alte Ortsumfahrung mit Kreisverkehr abgerissen und durch eine vierspurige Straße samt Ampelregelung ersetzt werden. „Durch die Anbringung einer Ampelregelung durch die Gleisanlagen ins Industriegebiet und durch die Zusammenführung von vier auf zwei Spuren, sind täglich hunderte Meter lange Staus zu erwarten – zum Nachteil der Wirtschaft, der Pendler und der Bevölkerung “, sagt Herbert Pühringer, der an vorderster Front der Bürgerplattform kämpft.


Ennskanalnahe Lösung bevorzugt

Fraktionsvorsitzende aller im Gemeinderat vertretenen Parteien, Bürger aus Ennsdorf und Windpassing sowie das 10-köpfige Kernteam der Plattform, fordern eine Trassenvariante entlang des Ennskanals nach Rems. Diese Anbindung der neuen Donaubrücke war eigentlich Projektsieger 2019 – wurde aber dann nicht weiterverfolgt. „Damit wäre eine Einbindung der Gewerbebetriebe in St. Valentin, der Umfahrung Herzograd/Langenhart beziehungsweise des Wirtschaftsraumes Amstetten möglich. Diese Variante würde nicht nur die Menschen in Ennsdorf und Windpassing vor unnötigen Belastungen durch Lärm und Schadstoffe schützen, sondern auch für Pendler eine große Zeitersparnis bedeuten, da die Trassenführung entlang des Ennskanals um rund sechs Kilometer kürzer ist, als die jetzt geplante“, so Pühringer.

Erste Protestaktion geplant

Um zu zeigen, dass es der Bürgerplattform ernst ist, wurden Transparente mit verschiedenen Aufschriften in Ennsdorf und Windpassing aufgestellt – zusätzlich gibt es Plakatständer, die die Bevölkerung informieren. Es sind bereits einige Aktionen geplant und fixiert: Am kommenden Freitag, 25. September, um 16 Uhr wird der gesamte Kreisverkehr Windpassing, unter Einhaltung der Covid-19-Maßnahmen, für eine Protestaktion gesperrt. „Je mehr Bürger uns dabei unterstützen, desto lauter wird unser Protest – wir bitten daher um zahlreiche Teilnahme!“

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