"Kommissar Kot" ermittelt in Ennsdorf

Bürgermeister Alfred Buchberger, Sieglinde Buchberger und Wolfgang Lindorfer (GVU) präsentierten die "Ermittlungsbox.
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  • hochgeladen von Andreas Habringer

ENNSDORF (km). Wie viele Gemeinden kämpft auch Ennsdorf mit Hundehäufchen entlang des Weges. Um das Gemeindegebiet – allen voran die Wanderwege – in Zukunft sauber zu halten, präsentierte Bürgermeister Alfred Buchberger (SPÖ) die "Ermittlungsbox". "Die Hunde können ja eigentlich nichts dafür", beginnt Buchberger bei der Präsentation des Projekts, "sondern viel mehr ihre Besitzer." Um den Hundekot auf den Wegen zu vermeiden, bittet "Kommissar Kot" mithilfe der "Ermittlungsbox" die Ennsdorfer Hundebesitzer in Zukunft um Zugriff. Eine solche Starterbox enthält 25 Hundekotbeutel samt Anleitung. Diese sind übrigens nur für diesen Zweck geeignet, da der Recyclinganteil im Plastik sehr hoch ist. "Wir glauben, dass die Situation dadurch nachhaltig besser wird. Die Umstellung muss allerdings im Kopf des Hundebesitzers passieren", so Buchberger.

Starterbox für Hundebesitzer

In Ennsdorf gab es im Jahr 2014 183 Hundebesitzer. Alle von ihnen bekommen von der Gemeinde eine "Ermittlungsbox". Zusätzlich zu den Ermittlungsboxen werden in der Gemeinde zwölf Hundekotstationen aufgestellt. Diese bieten neben den Sackerln fürs Gackerl auch gleich eine Entsorgungsmöglichkeit und werden über das gesamte Gemeindegebiet verteilt. So wird man etwa im Ortszentrum und im Bereich der Au in nächster Zeit eine solche Station finden.
Rund 7000 Hunde sind im Bezirk Amstetten gemeldet. Für Birgit Richter Grund genug, ein Projekt zur Vermeidung von liegen bleibendem Kot zu entwickeln. Schließlich entstand durch die Studentin der Fachhochschule Wieselburg die Figur des "Kommissar Kot".

Autor:

Katharina Mader aus Enns

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