Landesausstellung bietet für jeden etwas

Ausgrabung eines römischen Kalkbrennofens in Lauriacum/Enns
  • Ausgrabung eines römischen Kalkbrennofens in Lauriacum/Enns
  • Foto: Robert Koch
  • hochgeladen von Katharina Mader

ENNS. 11,5 Millionen Euro investiert das Land Oberösterreich für die diesjährige Landesausstellung in Enns. Laut Roland Pichlbauer von der Kulturdirektion des Landes OÖ seien das die gesamten Kosten. Mit diesen Investitionen wird unter anderem der Umbau des Museums Lauricaum finanziert, welcher "just in time" am 26. April fertig sein wird. "Tausende Exponate" wird das umgebaute Museum schließlich beherbergen. Auch die Schaugrabungen am Areal der Firma Büsscher und Hoffmann werden vom Land mitfinanziert. Dabei wird eine "Taberna" live ausgegraben. Man erhofft sich davon neue Erkenntnisse zum Leben in Lauriacum.

"Die Landesausstellung 2018 führt die Besucher auf Spurensuche in die Zeit des ‚Imperium Romanum’", so Landeshauptmann Thomas Stelzer. Speziell für Kinder und Jugendliche wird die Landesausstellung spannend. Denn: "Die Landesausstellung setzt zunehmend auf Digitalisierung und bietet 2018 erstmals eine kostennlose App zur Vermittlung der Ausstellungsinhalte an." Zudem setzt man einen Schwerpunkt in Schulen. Auf Wunsch der Ennser Schulen wurde im Vorfeld ein interaktives Forscherheft mit dem Titel "Eine Reise durch Lauriacum" entwickelt. Zur Vorbereitung auf die Ausstellung können sich Schulklassen im Rahmen eines Lehrgangs in Enns auf die Spuren der römischen Legionäre begeben und die im Heft gestellten Forschungsaufträge lösen. Das Heft wurde bereits 7.000 Mal ausgegeben.

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