Powerregion Enns-Steyr
Mehr Power für die Region Enns

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Acht Gemeinden zwischen Steyr, Enns und St. Florian ziehen in der Regionalentwicklung an einem Strang.

REGION. Asten, Enns, Dietach, Hargelsberg, Kronstorf, St. Florian, Steyr und Wolfern haben sich 2015 zu der sogenannten Powerregion Enns-Steyr zusammengeschlossen. Sie geht über drei Bezirke und zählt rund 72.000 Einwohner. Ziel der Kooperation: Raumordnung, Standortsicherung und -entwicklung sowie Regionalentwicklung gemeinsam anzugehen, um sich gegenseitig zu unterstützen. Der Kronstorfer Bürgermeister Christian Kolarik ist der Powerregion-Sprecher. Ein wichtiger Punkt für ihn ist die Infrastruktur.

Wichtige Wirtschaftsachse

„Die B309, die Verbindung zwischen Enns und Steyr hat nicht nur die Lebensqualität in den Gemeinden verbessert, sondern ist auch eine wichtige Zukunftsachse. Uns geht es um eine nachhaltig geordnete Entwicklung entlang der B309, bei der die einzelnen Gemeinden ihre hochwertigen Natur-, Landwirtschafts-, Wirtschafts-, Wohn- und Freizeitflächen aufeinander abstimmen. Wir wollen aber auch gemeinsam auftreten um Betriebsstandorte und damit Arbeitsplätze in der Region zu sichern und weiter auszubauen.“
Es sei nicht ausgeschlossen, dass es innerhalb einer Region, aus Gründen der Konkurrenz, auch einmal zu Widersprüchen kommen kann. Kolarik sieht dafür in der Powerregion keine Gefahr: „Die Gemeinden teilen sich die Kommunalsteuern der Unternehmen, die sich in der Powerregion ansiedeln nach einem vereinbarten Schlüssel auf. Damit fällt ein Konkurrenzdenken weg, das für die Region insgesamt nicht wünschenswert ist.“

Ökologie und Soft Facts

Im Fokus der Kooperation stehen drei Bereiche: Gemeinsame Raumordnung, gemeinsame Betriebsstandortentwicklung und gemeinsame Regionalentwicklung. Neben Betriebsstandorten werden ebenso Räume für Natur, Landwirtschaft, Freizeit und Wohnen geschaffen, um die Lebensqualität hochzuhalten. „Eine Powerregion kann längst nicht mehr nicht nur mit wirtschaftlichen Fakten, Infrastruktur und der Anbindung an den Verkehr punkten. Eine intakte Natur, eine lebendige Kultur, Freizeitangebote und eine breite Auswahl von Wohnmöglichkeiten – das sind Soft Facts, die wichtiger werden“, so Kolarik.

Denkraum St. Florian/Asten

Ein aktuelles Projekt, im Bereich der Standortentwicklung, ist die Schaffung eines Betriebsbaugebietes im Bereich St. Florian/Asten. Der Standort im Wirtschaftspark der Powerregion Enns-Steyr punktet durch die Nähe zur Autobahnauffahrt. In diesem Gebiet wurde mit einer Verbreiterung der Abfahrtsrampe und einer Ampellösung auch verkehrstechnisch aufgerüstet. In weiterer Folge soll das 12 Hektar große Grundstück auf eine 25 Hektar große Fläche erweitert werden.

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