Private Vereine unterstützen Flüchtlinge in Enns

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REGION (ah). Rund 40 Flüchtlinge unterstützt der Verein Atib Enns derzeit. Die Bedürftigen erhalten Kleidung, Essen und Kaffee oder Tee. "Die meisten Menschen, die zu uns kommen und die wir unterstützen sind Muslime. Aber es ist und egal, ob Christen oder Moslems kommen – wir helfen allen. Mensch ist Mensch", sagt Vereinsobmann Duran Karacam. Der Großteil der betreuten Menschen kommt aus Syrien, Somalia und dem Sudan. "Gemeinsam mit der Volkshilfe besuchen wir die Flüchtlinge in ihren Wohnungen und schauen uns an, was sie benötigen. Wir müssen ihnen helfen, weil sie arm sind." Die Menschen kommen zum Freitagsgebet ins Vereinsheim in Kristanz, aber auch am Wochenende schauen die Leute vorbei. Während des Fastenmonats Ramadan bekamen die Flüchtlinge Gratisessen. Außerdem waren sie zum traditionellen Fastenbrechen nach Einbruch der Dunkelheit eingeladen.

Unterstützung bei der Suche nach leistbaren Wohnungen, bei Deutschkursen und bei der Jobsuche von anerkannten Asylwerbern bietet die Caritas.
Auch Freizeitaktivitäten werden angeboten. Für Kinder gibt es das Programm Milekiko, "Miteinander lernen Kinder Konzentration", das den Kleinen in Spielgruppen den durch die Flucht auferlegten Stress nehmen soll. Beratungsstellen der Caritas gibt es beispielsweise in Linz und Grein. Asylwerber erhalten in Österreich die so genannte Grundversorgung. Darüberhin sind sie und Hilfsorganisationen auf Spenden angewiesen.

Ab sofort läuft bei der Drogeriemarktkette dm eine österreichweite Hilfsinitiative zugunsten von Flüchtlingen an, die gemeinsam mit Caritas und Diakonie umgesetzt wird. In allen Filialen können Kunden ein symbolisches Willkommenspaket im Wert von fünf, zehn oder 20 Euro spenden. Der gesamte Spendenerlös wird in dringend benötigte Hygieneprodukte umgewandelt.

Finanzielle Situation der Flüchtlinge

In Österreich bekommen Asylwerber eine so genanntes Grundversorgung. Bei Flüchtlingen, die in einem Quartier untergebracht sind, beträgt das Verpflegungsgeld bei Erwachsenen täglich 5,50 Euro, bei Minderjährigen 121 Euro monatlich. Dazu kommen noch Gelder für Kleidung und Schulsachen. Auch eine Krankenversicherung beinhaltet die Grundversorgung. Darüber hinaus sind Flüchtlinge und Hilsorganisationen auf (Sach-)Spenden angewiesen.
Spendenkontos sind auf www.caritas-linz.at und www.caritas-stpoelten.at zu finden. Auch Sachgegenstände wie Kleidung, Decken und Hygienartikel werden angenommen.
Beratung finden Migranten bei der Volkshilfe, die eigens eine Frauenberatungsstelle sowie zu den Themen Bleiberecht und Rechtsfragen anbietet.

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